Freitag, 15. August 2008

Preiselbeer-Gelee

Gestern habe ich folgendes ergattert:

Blaubeeren, Erdbeeren und ein Schälchen der Brombeeren landeten pur auf dem heutigen Feiertag-Frühstückstisch, zu dem wir Freunde eingeladen hatten. Die Mini-Auberginen warten noch auf die passende Kochidee - da wird mir aber schon was einfallen.
Aus den restlichen Brombeeren habe ich Saft gewonnen und schließlich ganz klassisch zur Marmelade verarbeitet. Ich mußte kurzfristig noch neue Twist-Off-Gläsern kaufen, da ich dieses Jahr schon bei der Marmeladen-Herstellung sehr fleißig war: Orangenfilets, Erdbeeren, Pfirsiche, Aprikosen, Kirschen, rote und schwarze Johannisbeeren sowie Mirabellen.
Aber nun passierte mir das erste Mal etwas sehr ärgerliches: Die Deckel "machten nicht dicht". (Der Herr der Cucina stellt ein Fehlkonstruktion der Deckel-Charge fest.)
Jetzt werden Eltern und Freunde in den nächsten Tagen kurzhand mit Brombeergelee bedacht. Schmecken tuts, es wäre viiiiiel zu schade, wenn es kaputt gehen würde.

Für die Preiselbeeren hatte ich glücklicherweise noch 6 alte Gläschen, die ich verwenden konnte. Nach meinem Lieblingseinmachbuch von Hermine Hofbauer "Die Verwertung von Obst und Gemüse aus dem Garten" wollte ich die Preiselbeeren einkochen.

Ich habe mich dabei für ein klassisches Preiselbeergelee entschieden:

Preiselbeer-Gelee

6 Gläschen

  • 1 kg Preiselbeeren (ergab bei mir ca. 700 ml Preiselbeersaft)
  • 100 ml Wasser
  • 700 g Gelierzucker (normaler Zucker ist auch möglich bei etwas längerer Kochzeit, da Preiselbeeren schon viel von der konservierenden Benzoesäure enthalten)

Preiselbeeren kurz waschen und die gröbsten Verunreinigung entfernen. Wasser und Preiselbeeren ca. 5 Minuten aufkochen und mit der flotte Lotte (feinste Stufe), mit einem Mulltuch oder einem Sieb Saft gewinnen.

Saft mit Gelierzucker aufkochen. Nach ein paar Minuten Gelierprobe durchführen. Dann sofort heiß in vorher sterilisierte oder mit kochendem Wasser ausgespülte Gläser geben, Deckel zuschrauben und ein paar Minuten auf den Kopf stellen.

(nach einem Rezept von Hermine Hofbauer, "Die Verwertung von Obst und Gemüse aus dem Garten")

Keine Kommentare: