Donnerstag, 23. Oktober 2008

Boeuf Stroganoff

Bei meinem Metzger gab es letztes Mal Rinderfilet-Spitzen. Die nehme ich sehr gerne - Preis/Leistung ist dann bestens und für uns müssen es nicht immer die Mittelstücke sein. Aber zu einem normalen Steak hatte ich keine Lust und irgendwie geisterte ein Boeuf Stroganoff durch mein Hirn. Aber wie ging noch gleich die klassische Variante?


Grundkochbuch geschnappt - ich schau sehr selten rein - aber eines sollte man schon im Haus haben. Bei mir ist es "Ich helf dir kochen" von Hedwig Maria Studer, das mir meine Mama geschenkt und mir bei meinen Kochanfängen immer wieder gute Dienste geleistet hat (ich verschenke es auch gerne an ambitionierte Nicht-Kocher).
Aber in letzter Zeit stand es etwas verweist im Regal. Somit ist dies auch mein Beitrag zum DKduW-Event Oktober (Dein Kochbuch, das unbekannte Wesen) von FoodFreak.

Am Gemüsestand habe ich noch eine französische "Süßzwiebel" St. André zum Ausprobieren geschenkt bekommen. Sie hat einen sehr milden Geschmack und hat bestens zum Boeuf gepasst, aber für den Kochalltag wäre mir diese Sorte zu teuer (6 Euro pro kg) und für viele Gerichte auch zu fein im Geschmack. Also wird sie eine Delikatesse für ausgesuchte Gerichte bleiben.

Aber nun zurück zum Boeuf Stroganoff:



Boeuff Stroganoff
2 Portionen

  • 350 g Rinderfilet, in Streifen oder Scheiben schneiden
  • 2 EL Butter
  • Salz, Pfeffer
  • 1/2 TL Senf
  • 1 Zwiebel, gehackt
  • 100 g Champignongs, in feine Scheibe geschnitten
  • 1 Prise Zucker (bei einer Süßzwiebel nicht nötig)
  • 2 EL Sauerrahm oder Crème fraîche
  • 125 ml Brühe oder Fond

In einer Pfanne Butter erhitzen und das Fleisch anbraten, dabei immer wieder wenden. Salzen und pfeffern. Dann aus der Pfanne nehmen und kurz beiseite stellen.

Zwiebel und Champignons in der Pfanne andünsten. Senf und Zucker dazugeben. Mit der Brühe aufgiessen und danach reduzieren lassen. Zum Schluß Sauerrahm unterrühren und das Fleisch wieder zur Sauce geben. Noch einmal kurz aufkochen. Fertig.

Bei uns dazu gekochter Reis und Brokkoli.

Kommentare:

Eva hat gesagt…

Ausgesprochen leckeres "Grundkochrezept", das wir uns auch immer mal wieder gerne gönnen!

bolliskitchen hat gesagt…

mein Opa kochte das immer, irgendwie kamen da dann auch noch Gewüzrgurken herein.
Ein leckerer Klassiker, den ich hier nie machen kann, da meine Mitesser keine Sahne oder Crème mögen....

lamiacucina hat gesagt…

ooh gut. Bei uns hats auch noch Gewürzgurkenstreifen und rote Peperonistreifen drin. Das gibts alle 2-3 Wochen.

Nathalie hat gesagt…

Die Gewürzgurken-Variante kannte ich noch nicht. Probiere ich mal aus.

Nathalie hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
mipi hat gesagt…

Ein echter Klassiker. Ich koche immer die Variante von Alfred Biolek. Darin sind noch Gewürzgurken und (sehr wenige) Tomaten enthalten.

Mein Tipp: Als Beilage Kartoffelpüree reichen.