Dienstag, 13. Januar 2009

Räucherlachs-Strudel


Wieder mal ein kleiner, schneller Strudel - und dieses Mal mit Räucherlachs, passend zum "Räuchern gestattet"-Event im Kochtopf, von Veronique durchgeführt.

Bei mir ist er - wie all meine Strudel - wieder als Resteessen zwischen den Weihnachtsfeiertagen entstanden, da noch Räucherlachs im Kühlschrank übrig geblieben war. Räucherlachs gehört neben Quark zu den Sachen, die den Weg in den Kühlschrank finden, aber sich dann dort gefährlich dem Mindesthaltbarkeitsdatum nähern, ohne verbraucht zu werden.

Na ja, dieses Mal hat es der gute Lachs in den Ofen und nicht in den Müll geschafft und wurde zu folgendem, kräftigen Gericht verarbeitet, begleitet von einer Schnittlauch-Joghurt-Sauce (nur Joghurt mit etwas klein geschnittenem Schnittlauch, Pfeffer und Salz):


Räucherlachs-Strudel
2 Portionen

  • 2 Strudelblätter 40 * 40 cm
  • 250 g Räucherlachsfilet
  • 200 ml Sahne
  • 1 EL Butter
  • 1 Zucchini
  • 2 Schalotten
  • Salz, Pfeffer, gem. Peperoncini
  • 1 große Fleischtomate
  • 1 Eigelb

Backofen auf 180 Grad (Umluft: 160 Grad/Gasherd: Stufe 2-3) vorheizen.

Zucchini in kleine Würfelchen schneiden, Schalotten kleinhacken. Zusammen in einer Pfanne mit heißer Butter wenig anbraten. Kräftig mit Pfeffer, Salz und Peperoncini würzen. Auf die Seite stellen und etwas abkühlen lassen.

Die Tomate häuten, entkernen und in kleine Würfel schneiden.

Das Räucherlachsfilet in Streifen schneiden und mit etwas Salz in einen Cutter geben, Sahne zugießen und zu einer Farce verarbeiten (die Zutaten sollen gut gekühlt sein).

Die Strudelblätter auslegen, die Farce auf ein Drittel der jeweiligen Blätter streichen, darauf die Zucchini-Schalotten- und die Tomatenwürfel verteilen. Zusammenrollen und mit einem verquirlten Eigelb bestreichen.

In dem vorgeheizten Backofen ca. 25 Minuten backen, bis der Strudel goldbraun ist.

Kommentare:

lamiacucina hat gesagt…

gemerkt. Räucherlachs hab ich noch nie warm gegessen, vermutlich weil es davon nie Resten gibt :-)

Eva hat gesagt…

Schnelle Gerichte kann man nie genug haben und deinen klingt interessant - danke!

Bolli hat gesagt…

kennst Du eigentlich das Gericht Coulibiac?


Endlich keine Suppe für den Event....

Barbara hat gesagt…

Hah - Räucherlachs und Quark, das geht mir auch so! ;-)

Quark hält übrigens länger. Der Strudel ist aber eine geniale Verwendung, super. Ich habe noch nie Strudel selber gemacht...

Helga hat gesagt…

Das Räucherlachs-Quark-Problem hab ich auch...

Aber eigentlich eine Frage: welche Strudelblätter nimmst du? Ich stand schon mehrmals vor dem Kühlregal und war mir nicht sicher, welche denn was taugen...

Nathalie hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
Nathalie hat gesagt…

@lamiacucina
Aber dann gibts auch nie Räucherlachsstrudel!

@Eva
Gerne!

@Bolli
Ja, kenne ich. Aber noch nie gemacht. Liegt tatsächlich im Nachkochstapel.

@Barbara
Dann bin ich ja nicht allein.

@Helga
Nach verschiedenen Versuchen bin ich bei Tante Fanny gelandet. Sowohl der gefaltete Strudelteig als auch der gerollte Filoteig sind für Fertigware ausgesprochen gut. Ich bekomme sie in München relativ gut.
http://www.tantefanny.at

Sivie hat gesagt…

Das Räucherlachs und Quark-Problem scheint ja weit verbreitet. Das MHD wird bei mir auch immer so plötzlich erreicht.
Der Strudel sieht lecker aus und wird notiert.

Nysa hat gesagt…

sehr shcöner strudel, tolels foto und macht lust aufsprobieren ;-)

Véronique hat gesagt…

Dein Rezept werde ich bestimmt nachkochen, vielleicht mit Brik- oder Filoteig: Es sieht einfach sehr schön und frisch aus. Aber eine Frage habe ich: Was ist ein Cutter? Für mich ist es das Messer mit schneidbare Klinge eines Handwerkers... Ich muss etwas verpasst haben.

Nathalie hat gesagt…

@Veronique
Ich nenne den so, aber offiziell ist es der Kompakt-Zerkleinerer, der zum Braun MultiQuick-Set Stabmixer gehört.

Véronique hat gesagt…

OK! Ich verstehe. danke für die Erklärung. So was kompliziertes besitze ich nicht ;-), aber ohne sollte es auch gehen. Ich finde diesen Strudel nach wie vor sehr appetitlich, besonders an einem grauen Tag.