Samstag, 28. Februar 2009

Filetsteak mit Bratkartoffeln

Schnelles Freitagabend-Essen nach einer langen Woche und einem abendlichen Großeinkauf:


Filetsteak vom Rind - geboren, aufgewachsen, geschlachtet und gekauft in der Nähe vom Ammersee - mit ein paar Bratkartoffeln.

Freitag, 27. Februar 2009

"Mein" italienischer Nudelsalat


Eigentlich mag ich keine Nudelsalate. Bin ich ein gebranntes Kind der 80er? Auf jeder Party gab es Nudelsalate, mit viel Mayonnaise, Dosen-Erbsen und - Karotten, Mais .... brrrr .... Kurz gesagt: Damit kann man mich jagen, so sehr ich auch sonst Pasta liebe.
Aber kennen die Italiener überhaupt Nudelsalate? Ich kann mich nicht erinnern, dort je einen gesehen geschweige denn gegessen zu haben.

Aber in den 90ern - wahrscheinlich im Zuge einer Resteverwertung - entstand doch ein Nudelsalat in den italienischer Nationalfarben unter meiner Hand, der seitdem immer wieder gerne gegessen wird - ohne Mayonnaise, ohne Dosengemüse.
Alles frisch gemischt, schmeckt er wunderbar im Sommer auf dem Balkon oder im Garten mit Baguette und einem Glas gut gekühlten Weißwein, z.B. einem fränkischen Silvaner ...
... und gestern zur kalten Jahreszeit als leichtes Essen vor "schwerer Kost" (Alban Berg "Lulu", Mahler 4. Symphonie) in der Münchner Philharmonie.


"Mein" italienischer Nudelsalat
4 Personen

  • 250 g Pasta
  • 12 Cocktailtomaten - geviertelt
  • 1 Hühnerbrust
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 kleine Zucchini
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • Salz, Pfeffer, Olivenöl, Balsamicoessig

Nudeln abkochen. Auskühlen lassen.

Hühnerbrust in Olivenöl zusammen mit der Knoblauchzehe anbraten und bei niedriger Hitze garen lassen. Knoblauchzehe wegwerfen. Die Hühnerbrust in kleine Stücke schneiden und zu den Nudeln geben. Die Zucchini in kleine Würfel schneiden und in dem noch heißen Fett der Hühnerbrust kurz anbraten, leicht bräunen lassen. Die Tomaten vierteln. Frühlingszwiebeln in kleine Ringe schneiden. Diese Ringe, Zucchiniwürfel und Tomaten zu den Nudeln geben.

Reichlich Vinaigrette aus Salz, Pfeffer, Olivenöl und Balsamicoessig mischen und über die Nudeln geben. Alles gut mischen und je nach Geschmack durchziehen lassen.

Donnerstag, 26. Februar 2009

Food-o-grafie #3


Lange ging mir das Food-o-grafie #3 - Event durch den Kopf. Eigentlich wollte ich ja versuchen, an möglichst vielen Koch-Events teilzunehmen. Aber hier? Was sollte ich schreiben?


Etwa:

  • daß ich all die bewundere, die bessere Fotos auf ihren Blogs haben als ich?
  • daß ich abends, nach einem mehr oder weniger langen Arbeitstag nach Hause kommend, kochend, froh bin, wenn gutes Essen auf dem Tisch steht, das kurz davor noch schnell fotografiert wird?
  • daß dieser Blog eigentlich mal ein Küchentagebuch und eine Rezept-Sammlung für mich sein sollte/soll?
  • daß unsere Küche/Wohnung nicht gerade groß ist und ich lieber meine KitchenAid in Griffweite habe, als eine kleine Fotoecke?
  • daß ich mich gerne fotografisch vertiefe, aber nur wenn ich Zeit und Muße im Urlaub habe - und dann vor allem bei Landschafts- und Personenfotografie?
  • daß ich das mit dem Weißausgleich schon ausprobiert habe, aber die Ergebnisse nicht so sind wie ich sie gern hätte?
  • daß ich keine Bilder nachbearbeite, außer durch Zuschneiden?
  • daß meine Bilder an vier verschiedenen LCD-Bildschirmen immer anders aussehen?
  • daß es mir dann nichts ausmacht, wenn die Qualität vielleicht auch mal nicht für Foto-Rezeptsammlungen ausreicht?
  • daß ich bei den Fotoreportagen während der Zubereitung wirklich nur schnell knipse, meist nur mit einer Hand, da ich die andere zum Kochen brauche?
  • daß früher (Pre-Blog-Time) der Papa der Cucina, wenn er anrief, fragte: "Störe ich beim Essen?" jetzt heißt es: "Fotografiert Ihr noch oder eßt Ihr schon?", aber wir immer schon am Essen sind?
  • daß der Blog doch noch ein Hobby unter anderen ist - vielleicht ändert sich das ja und dann auch die Art der Fotografie?
  • daß - wenn ich Platz und Zeit hätte - alles obige nichtig wäre?

Nee, das lasse ich, sonst nimmt es noch jemand zu ernst. Also schreibe ich lieber gar nichts und nehme ausnahmsweise mal nicht an einem Koch-Blog-Event teil. :-)

t.b.d.

Mittwoch, 25. Februar 2009

Schinken-Spinat-Lasagne


Zur Zeit wird bei uns viel gearbeitet, da bleibt wenig Zeit für große Kochplanungen oder Kochbuch-Blättern. Es herrscht die Zeit des: in den Laden rein, was spricht mich an, ist frisch und einigermaßen gesund und schnell verarbeitet.

Gestern: Sehr schöner, kleiner und frischer italienischer Spinat im Bio-Markt. Außerdem ist noch ein dünn geschnittener, magerer Schinken im Kühlschrank. Also wird zusammengeworfen und eine Lasagne gebaut.



Schinken-Spinat-Lasagne
2 Personen

  • 300 g Blattspinat
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 150 g gekochter Schinken (sehr gute Qualität, dünn geschnitten)
  • Lasagne-Platten
Béchamelsauce

  • 1/3 l Milch
  • 35 g Butter
  • 30 g Mehl
  • Salz
Blattspinat säubern, in einem Topf Öl erhitzen, kleingeschnittene Knoblauchzehe und den Spinat hineingeben und dünsten. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Beiseite stellen.

Ofen auch 220 Grad vorheizen.

Jetzt die Béchamelsauce zubereiten. Die Milch in einem Topf erwärmen, aber nicht zum Kochen bringen. In einem zweiten Topf die Butter bei schwacher Hitze schmelzen und dann das ganze Mehl hinzufügen.
Mit einem Holzlöffel unterrühren und unter ständigem Rühren etwa zwei Minuten anschwitzen. Das Mehl darf nicht braun werden. Dann Topf vom Herd ziehen.
Jetzt Milch mit einem Eßlöffel langsam zur Mehl-Butter-Mischung geben. Ständig und gleichmäßig rühren, bis alles glatt verbunden ist. Dann salzen und nochmals kurz aufkochen.

Eine Lasagne-Form mit Butter ausstreichen und etwas Béchamelsauce hineingeben. Eine Schicht Lasagne-Blätter auf den Boden legen. Etwas Béchamelsauce auf die Pasta streichen, darauf eine Scheibe Schinken legen. Nun etwas Spinat und wieder Schinken, Béchamelsauce und Lasagneblättern. So 2 - 3 Mal (je nach Größe der Form) stapeln, aber mit Nudelblättern abschließen. Béchamelsauce auf die oberste Schicht streichen und mit Flöckchen aus etwa 2 EL Butter belegen.

Auf der obersten Schiene im Backofen ca. 20 Minuten backen.


Weitere Lasagne-Variationen in der Cucina:

Dienstag, 24. Februar 2009

Hack-Zucchini-Quiche II

Vor einem knappen halben Jahr gab es schon mal eine Hack-Zucchini-Quiche. Die war mit Strudelteig schnell gemacht. Dieses Mal wollte ich sie mit Mürbeteig, in einer größeren Form und mit mehr Zucchini machen. Etwas feines kam dabei raus:



Hack-Zucchini-Quiche II
(24 cm Springform)

  • 200 g Mehl
  • 20 ml Milch
  • 1 Ei
  • 80 g Kalte Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Zucker

  • 2 Zucchini
  • 2 EL Olivenöl
  • 500 g gemischtes Hack
  • 1 kleine Zwiebel (bei mir noch ein Rest klein geschnittener Lauch)
  • Salz, Pfeffer, Piment d'Espelette
  • 1 EL Tomatenmark in 100 ml Wasser gelöst
  • 2 Eier
  • 100 ml Sahne
  • 150 ml Milch
Aus Mehl, Milch, einem Ei, Butter, Salz und Pfeffer einen Mürbeteig herstellen. Mindestens eine halbe Stunde kalt stellen.

Zucchini in feine Scheiben schneiden und im Olivenöl kurz auf beiden Seiten anbraten. Aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

Backofen auf 200 Grad (Umluft 175 Grad) vorheizen.
Zwiebel klein schneiden und mit dem Hackfleisch in der Pfanne anbraten, würzen. Tomatenmark mit Wasser anrühren und zum Hackfleisch geben. Nochmal kurz aufkochen und vom Herd nehmen.

Form ausfetten oder mit Back-Alufolie auslegen. Den Mürbeteig rund ausrollen und in die Form legen. Einen kleinen Rand (2 cm) stehen lassen. Die Hackfleischsauce darauf geben. Restliche Eier, Milch und Sahne verkleppern und über das Hackfleisch geben. Danach die Zucchini-Scheiben auf der Quiche verteilen.

Auf der untersten Schiene 40 Minuten backen.


Bei uns dazu ein Gläschen Neckenmarkter Blaufränkisch von Moric.

Montag, 23. Februar 2009

Pane girasole

Wieder einmal habe ich bei Dolci e non solo von Francesca gestöbert und bin auf das Pane girasole (Sonnenblumenbrot) gestoßen. Mit dem deutschen Sonnenblumenbrot - ob mit Sonnenblumenkernen oder in der -form - hat das nichts zu tun, es gleicht einer Partysonne. Der Teig ist ein eher salziges Brioche, das sich durch das Bestreichen der einzelnen Lagen mit Butter und das Aufwickeln "schön zerzupfen" läßt.

Ich würde es frisch als Brot zu einem schönen Menu servieren - statt dem klassischen Baguette.
Beim nächsten Mal werde ich aber - als zweiten Versuch - das Salz reduzieren, etwas Zucker hinzufügen und mit Eigelb bestreichen. Ich könnte mir vorstellen, daß das ein tolle Form für ein süßes Brioche ist.


Pane girasole
(26 cm Springform)

  • 500 g Manitoba Mehl
  • 200 g Vollmilch
  • 2 Eier
  • 1 EL weiche Butter
  • 1 TL Zucker
  • 1 Würfel Hefe
  • 2 TL Salz
  • 2 EL zerlassene Butter
  • 1 Eiweiß
Die Milch leicht erwärmen und die Hefe darin auflösen.
Zucker, Mehl, Milch mit Hefe, Salz, 1 EL Butter, 2 Eier mischen und mit der Küchenmaschine bei geringer Geschwindigkeit in 10 Minuten zu einem glatten Teig verarbeiten.

1,5 Stunden an einem warmen Platz gehen lassen. Dann d
en Teig in 16 gleich große Stücke teilen.

Diese wiederum ausrollen und dünn mit der zerlassenen Butter bestreichen. Jeweils 4 Teigplatten übereinander legen, locker zusammenrollen und schräg in vier Teile schneiden.



In die mit Backpapier ausgelegte Springform stellen und nochmals an einem warmen Platz eine halbe Stunde gehen lassen.

Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Mit dem Eiweiß bestreichen und 15 Minuten backen. Nach dieser Zeit die Temperatur auf 160 Grad senken und weitere 20 Minuten backen.


Sonntag, 22. Februar 2009

Wein - Sauvignon Blanc 2005 (Clos Henri)


Diesen Clos Henri Sauvignon Blanc habe ich kürzlich in der Restekiste von Feinkost Käfer gefunden. Eine Flasche ... stark reduziert ... wanderte in meinen Einkaufskorb.

Er schmeckt gar nicht nach dem anderen Ende der Welt sondern eher französisch, trotzdem intensiv im Geschmack und Duft. Er erinnert uns an Ananas mit einem leichten zitronigen Geruch - trockener, langer Abgang.

Bei uns gab es ihn zu einem Seeteufel, er paßt aber sicher auch zu Meeresfrüchten, Geflügel, Ziegenkäse, jungem Käse.


  • Weingut: Clos Henri
  • Wein: Sauvignon Blanc
  • Jahrgang: 2005
  • Trauben: Sauvignon Blanc 100%
  • Verschluß: Naturkork
  • Alkohol: 14 %
  • Land: Neuseeland
  • Region: Marlborough
  • Preis: 14 Euro

Samstag, 21. Februar 2009

Münchner FoodbloggerInnen-Treffen

Viktualienmarkt München


Na, dann mach ich doch noch ein bißchen Werbung, nachdem Rosa von der Neuhausener Nudelsuppe so nett dazu aufgefordert hat.

Am Sonntag, den 1. März um 15 Uhr findet im Edwards in der Ysenburgstraße 13, Ecke Frundsbergstraße nahe Rotkreuzplatz, ein Münchner FoodbloggerInnen-Treffen statt. Hinterlaßt bei Rosa doch bitte einen Kommentar, wenn Ihr mit dabei seid. Auch ich werde versuchen teilzunehmen.

Was die Berliner/Potsdamer können, können wir Münchner schon lang! :-)

Freitag, 20. Februar 2009

Quatre-quarts


Im diesjährigen März-Heft von essen&trinken fands sich ein französischer Rührkuchen. Er wird mit salziger Butter gemacht. Ich mag diese Mischung süß-salzig (und esse z.B. gern Brezen mit Butter und Honig oder Marmelade). Und der Kuchen ist/war schnell gemacht - immer ein Vorteil für mich, denn ich habe jede Geduld beim Kochen, aber nicht beim Backen.

Der Kuchen schmeckt sehr gut, ist aber - durch das Fehlen von Backpulver oder ähnlichem - relativ fest. Auch das Unterheben des Eischnees ist nicht so leicht, wie im Rezept angegeben,
denn die Eigelb/Butter-Masse ist sehr fest und das Unterheben dementsprechend schwer.

Der Herr der Cucina wollte sich nach zwei schnell gegessenen Stücken gleich noch ein drittes schnappen, aber in dem Moment habe ich etwas von 271 kcal pro Stück geredet, ...............



Quatre-quarts

  • 250 g weiche, bretonische Salzbutter
  • 250 g Zucker
  • 5 Eier
  • 250 g Mehl
  • Butter zum Fetten der Form
  • 4 cl Cointreau (kann man auch weglassen)
Backofen auf 200 Grad (Gas 3, Umluft 180 Grad) vorheizen.

Für den Teig die Butter mit 125 g Zucker 5 Minuten weißschaumig schlagen. Eier trennnen und nach und nach das Eigelb unter die Butter-Zucker-Masse rühren. Eiweiß halb steifschlagen, den restlichen Zucker einrieseln lassen und weiterschlagen, bis der Eischnee fest ist und glänzt.

Mehl sieben und unter die Buttermasse rühren. Den Eischneee nach und nach unterheben, so daß eine lockere Masse entsteht.

Eine Kastenform (30 cm Länge) fetten und mit Zucker ausstreuen. Den Teig einfüllen und glatt streichen. Kuchen im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene 20 Minuten backen. Dann den Kuchen weitere 20 Minuten auf der untersten Schiene backen (ggf. mit Backpapier abdecken, falls er zu dunkel wird). Fertig.

Donnerstag, 19. Februar 2009

Herzhafte Schneckennudeln

Am Sonntag - nach unserem Samstagsessen im Tantris - war uns nach etwas Herzhaftem. Gesucht, gefunden: Die herzhaften Schneckennudeln mit einem Feldsalat von Vincent Klink.

Geschmeckt hat es uns sehr gut, aber beim nächsten Mal würde ich ein paar Sachen anders machen. Die Lauchsauce war mir zu "lauchig", mehlig und könnte auch mehr Gewürz vertragen, hier werde ich noch ein bißchen experimentieren.
Die Schneckennudeln sollen in 10 Portionen eng in die Springform gelegt werden. Meine Springform hatte einen Durchmesser von 24 cm - zu groß, wie sich herausstellte (siehe auch das Bild, den Rest der Form habe ich mit Alufolie "ausgepolstert"). Eine 20er-Form wäre wohl ideal.
Die Nudeln kann ich mir auch gut als kleinen Snack zum Skatabend und Bier oder zu einem kräftigen Rotwein vorstellen.



Schneckennudeln
4 Personen

  • 500 g Mehl
  • 1 TL Salz
  • ca. 250 ml Milch
  • 40 g Hefe
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Ei
  • 20 g Butter
  • 1 Zwiebel
  • 200 g geräucherter Bauchspeck
  • 100 g Champignons
  • 1 EL Butter
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 60 g saure Sahne
  • etwas Butter zum Ausfetten der Form
  • 40 g flüssige Butter

  • 1 Stange Lauch
  • 3 EL Butter
  • 25 g Mehl
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 50 g Crème fraîche
  • etwas Salz, Pfeffer
  • 1 Msp. Muskat


Mehl in eine Schüssel geben, Salz zugeben und untermischen. 200 ml Milch leicht erwärmen (ca. 35 Grad) und die Hefe darin auflösen. Zucker, Ei, weiche Butter und Hefemilch zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Sollte der Teig zu trocken sein, noch etwas Milch zugeben, ist er zu feucht noch Mehl untermischen. Der Teig hat die richtige Konsistenz, wenn er sich gut von den Fingern oder dem Knethaken löst. Den Teig in eine große Schüssel geben, mit Frischhaltefolie abdecken und 30 – 45 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit Zwiebel schälen und fein schneiden. Speck in feine Würfel schneiden. Pilze putzen und fein schneiden. In einer Pfanne mit 1 EL Butter die Zwiebeln anschwitzen, Speck und Pilze zugeben und dünsten, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Petersilie abspülen, trocken schütteln und fein hacken.
Alles aus der Pfanne nehmen, Petersilie und saure Sahne untermischen. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.


Den Teig nochmals durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck (ca. 50 x40 cm) ausrollen. Mit der Gemüsemischung bestreichen, den Teig von der längeren Seite her einrollen und in 10 Stücke teilen. Die Stücke dicht an dicht in eine gefettete Springform setzen, mit flüssiger Butter bestreichen und ca. 40 Minuten backen.


In der Zwischenzeit für die Sauce Lauch putzen, waschen und fein schneiden.



In einem Topf Butter schmelzen, Mehl zugeben und mit Gemüsebrühe auffüllen. Alles gut verrühren und einige Minuten aufkochen. Creme fraiche untermischen, mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und Lauch untermischen. Die herzhaften Schneckennudeln mit der Lauchsauce servieren.

Mittwoch, 18. Februar 2009

Schinkennudeln


Mal wieder was Schnelles, Einfaches ... Schinkennudeln.
Und ohne den Streß "Wie und wo bring ich jetzt die Champignons für die verschiedenen Koch-Events unter?" :-)

Während meiner Studienzeit an der TU in München gab es sie in der Mensa sehr oft, aber immer mit einem Schöpflöffel wirklich super-ekliger Tomatensauce(-suppe?) darüber. Die Damen an der Ausgabe waren zu schnell und so war Einschreiten nicht möglich ... ihhhh ... nur einmal probiert - der Geruch reichte schon ...

Aber inzwischen mit hauchdünn geschnittenem, gekochten Parma-Schinken, Bio-Eiern, frischer Petersilie (und für den Herrn der Cucina unbedingt mit Ketchup) ist es ein kleines, feines Abendessen.


Schinkennudeln
2 Portionen

  • 200 g Girandole (da haftet das Ei sehr schön)
  • 100 g dünn geschnittener, gekochter Schinken
  • 1 Schalotte
  • 2 Eier
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Petersilie (klein geschnitten)
  • Salz, Pfeffer
Die Eier verkleppern, salzen, pfeffern. Schinken und Schalotte klein schneiden. Nudeln kochen.

In einer Pfanne die Butter erhitzen. Schalotte glasig anbraten, Schinken hinzugeben und auch kurz anbraten. Die gekochten Nudeln unterrühren und schließlich die gewürzte Eiermasse über die Nudeln geben. Immer wieder wenden und kurz anbraten. Zum Schluß die Petersilie unterheben.

Dienstag, 17. Februar 2009

Orecchiette mit Champignon-Zucchini-Sauce


Die sich im Moment häufenden Events müssen abgearbeitet und abgegessen werden. Gestern abend war das Hüttenhilfe-Fremdkochen für Februar und dem Thema Champignons dran. Der Herr der Cucina brachte auf dem Heimweg frische, feste Champignons mit, Zucchinis waren noch vom Wochenende übrig.

Auf dem Kaffeebohnen-Blog von Katja wurde ich fündig. Ihre Spaghetti mit Champignons-Zucchini-Ragout sah nach schnellem Abendessen aus. Ergänzt habe ich nur einen Esslöffel Butter sowie ein bißchen Piment d'Espelette. Da die Sauce sehr schön sämig ist, habe ich mich für Orecchiette entschieden.

Hier also mein Beitrag:


Orecchiette mit Champignon-Zucchini-Sauce
2 Personen
  • 250 g Orecchiette
  • 200 g Champignons
  • 200 g Zucchini
  • 1 kleine Zwiebel
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 100 g Crème fraîche
  • Salz, Pfeffer, Piment d'Espelette
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Petersilie, fein gehackt

Zucchini und Champignons putzen und in Kleine Würfel schneiden. Genauso mit der Zwiebel verfahren.
Öl und Butter in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel und Champignons unter Rühren dünsten. Zucchini zugeben, salzen und pfeffern, ca. 3 Min. garen. Gemüsebrühe hinzufügen und fast vollständig einkochen lassen.
Crème fraîche und Petersilie unterrühren. Mit den frisch gekochten Orecchiette mischen.

Montag, 16. Februar 2009

Funghi impanati e fritti alla Toscana

Nun kommt auch mein Beitrag zum Gärtnerblog-Event Februar. Die Kohlrabisuppe mit Champignons von letzter Woche war zwar wunderbar, aber ich fand sie nicht passend für dieses Event, da ja die Champignons nur "Beilage" waren.

Die gebratenen Champignons nach toskanischer Art sind zwar im wieder mal genutzten Buch "Die klassische italienische Küche" von Marcella Hazan unter Gemüse aufgeführt. Ich würde sie aber als klassische Antipasti - heiß oder lauwarm - servieren. Gut könnte ich sie mir auch zu einem grünen Salat vorstellen - als krosse Add-on statt Croûtons. Sehr fein!



Funghi impanati e fritti alla Toscana
Gebratene Champignons nach toskanischer Art

4 Portionen

  • 350 g frische, feste, kleine weiße Champignons
  • 2 Eier
  • Pfeffer, Salz
  • 150 g ungewürzte Semmelbrösel
  • Sonnenblumenöl

Die Pilze putzen und in kleine Stücke bzw. Viertel teilen. Die Eier verquirlen, mit Pfeffer kräftig würzen. Die Champignonstücke in das Ei tauchen, überschüssiges Ei zurück in die Schüssel laufen lassen. Die Pilze in den Semmelbröseln wenden.
In eine Pfanne Öl 1 cm hoch gießen. Die Pilze im heißen Öl portionsweise nebeneinander in die Pfanne legen. Immer wieder wenden und rundum goldbraun knusprig braten. Mit dem Schaumlöffel entnehmen und auf einem Gitter oder Küchenpapier abtropfen lassen. Die restlichen Champignons auf die gleiche Weise braten. Salzen und servieren.

Sonntag, 15. Februar 2009

D - München - "Tantris" - Teil 2


Der zweite runde Geburtstag in unserem Haushalt innerhalb kurzer Zeit stand gestern an und wir nutzten die Gelegenheit, nochmal einen guten Grund zu haben, ins Tantris zu gehen. Jetzt ist mal eine längere Zeit Schluß damit, denn es muß wieder eine Zeit lang für den nächsten Besuch gespart werden.
Da letztes Mal die Fotos großen Anklang fanden, auch dieses Mal eine kleine Fotoreportage:

Gruss aus der Küche: Forellenterrine auf eingelegten Gurkenstückchen


Für den Herrn: Roh marinierter Thunfisch mit geschmorter Zwiebel, Avocado und Paprikachutney (die Idee, das Thunfisch-Tartar in der Zwiebel zu arrangieren, hat mir gut gefallen)


Für mich: Geräucherte Taubenessenz mit Gänseleber und Roter Beete


Für den Herrn: Gebratener Seeteufel mit Krustentierravioli und Curry-Artischockenfond


Für mich: Ausgelöster Hummer auf Spinat und schwarzen Olivennudeln mit Krustentiersud (der Sud: wunderbar!!!)


Für den Herrn: Gratinierte Lammnuß und geschmorte Schulter auf Kartoffel-Spinatgemüse


Für mich: Rinderbackerl auf Spinat und Artischocken mit Lauchpüree


Für den Herrn: Dessert aus Schokolade und Banane mit Souffle und Mango


Für mich: Blutorangen-Charlotte mit -Sorbet und gelierter Champagner-Suppe


Dazu

  • Weiß für beide: 2007er Meersburger Jungfernstieg - Weißburgunder, Staatsweingut Meersburg
  • Rot für den Herrn: 2004 Château Puech-Haut, Coteaux du Languedoc
  • Rot für mich: 2005 Orzada Malbec - Odfjell, Chile
  • Süßwein: Sauvignon Blanc Cosecha Otono - Bodegas Weinert-Mendoza, Argentinien

Freitag, 13. Februar 2009

Rosenkohl-Kartoffel-Salat

Ein lauwarmer, unglaublich guter Kartoffelsalat mit Rosenkohl von Johann Lafer - ich bin immer noch "hin und weg". Gelesen, sofort gemacht (Entenbrust war nicht im Kühlschrank, deshalb der Hinterschinken) und restlos von uns beiden aufgegessen.

Wunderbar!

Die Marinade und der lauwarme Rosenkohl machen den Unterschied. Ich denke, es ist aber wichtig, einen kleinen, nicht zu "kohligen" Rosenkohl zu benutzen, damit die Zutaten in einem harmonischen Gleichgewicht bleiben.

Unbedingt ausprobieren!


Rosenkohl-Kartoffel-Salat

  • 600 g Kartoffeln, festkochend (bei mir Grenaille)
  • 100 g Entenbrust, geräuchert (bei mir dieses Mal gekochter und ganz leicht geräucherter Hinterschinken)
  • 2 Schalotten
  • 30 EL Butter
  • 4 EL Weißweinessig
  • 150 ml Geflügelfond
  • 1 EL Senf
  • 4 EL Pflanzenöl
  • 300 g Rosenkohl (klein)
  • 1 Bund Schnittlauch (gerade nicht im Haus)
  • Salz
  • Pfeffer
Die Kartoffeln am Vortag kochen. Für den Salat schälen und vierteln. Zehn Gramm Butter in einer Pfanne zerlassen. Die Entenbrust fein würfeln. Die Schalotten schälen und ebenfalls fein würfeln. Entenbrust und Schalotten in der Butter anschwitzen. Mit Essig ablöschen, mit dem Fond auffüllen und etwas einkochen lassen. Den Senf einrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Marinade und das Pflanzenöl auf die Kartoffelscheiben geben.

Den Rosenkohl putzen und waschen. In reichlich kochendem Salzwasser bissfest garen, abgießen und gut abtropfen lassen. Rosenkohl halbieren. 20 Gramm Butter erhitzen und den Rosenkohl darin anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen, zu den Kartoffeln geben, gut durchmischen und circa 30 Minuten ziehen lassen.

Den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden und zwei Esslöffel davon zu dem Salat geben.

Bei uns dazu: ein natur gebratenes Kalbskotelett

Donnerstag, 12. Februar 2009

Wein - Neckenmarkter Blaufränkisch 2004 (Moric)


Die heutige 20. Weinrallye unter der "Aufsicht" von Wolf und seinem Blog Hausmannskost steht unter dem Thema "Wein zum Fisch, aber nicht weiß und gleichzeitig trocken".

In der Cucina Casalinga sehen wir das auch nicht so eng, denn der Herr trinkt sowieso eher rot als weiß, so daß bei kräftigen Fischgerichten er auch eher mal zum Rotwein greift. Für uns muß der Rotwein zum Fisch mineralische Würze und Säure haben, Charakter, männlich (?) wie man so schön sagt. Aber wenig bis gar kein Holz-Einsatz.

Der Neckenmarkter Blaufränkische 2004 in einer Abfüllung für Dallmayr aus dem Burgenland erfüllt all die oben genannten Kriterien und wurde uns zu den (auch an Silvester gegessenen) Jakobsmuscheln empfohlen. Eine im ersten Moment aus unserer Sicht gewagte, aber nach der Verkostung eine ideale Wahl. Wir haben den Wein leicht gekühlt (ca. 16 Grad) getrunken. Nur der Preis stört uns etwas, für uns ist er den nicht ganz wert.

  • Weingut: Moric
  • Wein: Neckenmarkter Blaufränkisch
  • Jahrgang: 2004
  • Trauben: Blaufränkisch 100%
  • Verschluss: Naturkork
  • Alkohol: 13%
  • Land: Österreich
  • Region: Burgenland
  • Preis: 17 Euro

Mittwoch, 11. Februar 2009

Kohlrabisuppe mit Champignons


Kürzlich lag ein Probeexemplar der Abendzeitung in unserem Briefkasten. Da wir schon täglich Süddeutsche und Handelsblatt abonniert haben und lesen, wandern solche Probe-Exemplar ungelesen ins Altpapier. Aber dieses Mal lag sie noch auf dem Esstisch, ich hing in einem langweiligen Telefonat fest ... und ich fing an, darin zu blättern.
Und es hat sich gelohnt ... nur wegen dem daran enthaltenen Rezept von Eckart Witzigmann, das sofort ganz oben auf den Nachkochstapel kam.

Bald sind einige Freunde bei uns, die bekocht werden wollen. Und die Suppe für das Menu stand noch nicht fest - jetzt schon. (Also Ihr, die Ihr eingeladen seid, klickt diese Seite weg!)

Gehaltvoll, aber wunderbar fein im Geschmack, das hatte ich nicht erwartet. Aber ich hatte ja auch schon die ersten kleinen, frischen, sizilanischen Kohlrabi ergattert.

UNEINGESCHRÄNKT empfehlenswert!


Kohlrabisuppe mit Champignons

4 Portionen

  • 600 g Kohlrabi, geschält und gewürfelt
  • 20 g Butter
  • 400 ml Geflügelbrühe oder Gemüsebrühe
  • 1 Prise Muskatnuss
  • 200 ml Sahne (oder eine Mischung aus Sahne und Vollmilch)
  • 20 g kalte Butter
  • 100 g Champignons (oder Egerlinge/Shiitake)
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 El geschnittener Schnittlauch
  • Salz, Pfeffer

Kohlrabi schälen und in 2 cm große Würfel schneiden. Butter aufschäumen lassen, Kohlrabiwürfel dazugeben, leicht salzen und bei geringer Temperatur weich dünsten, mit der Brühe aufgießen, aufkochen lassen und dann mit dem Pürierstab mixen.

Sahne dazugeben, nochmals aufkochen lassen, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.


Pilze putzen und in feine Scheiben schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Pilze darin von beiden Seiten goldgelb braten, mit Salz und Pfeffer würzen, Schnittlauch dazugeben.

Kalte Butterstückchen zur heißen Kohlrabisuppe geben, nochmals aufmixen, Pilze dazu und servieren.

Dienstag, 10. Februar 2009

Bauernbrot


Franz von einfach köstlich hat Ende 2006 ein Bauernbrot gebacken, das mir beim Stöbern auf seinem Blog gleich gut gefallen hat. Es hat ganz viele Einträge auf meiner Nachkochliste rechts überholt und wurde gleich am Sonntag gebacken.
Die Beschreibung war nicht übertrieben und ein ausgezeichnetes Roggen-Mischbrot mit einer tollen Kruste nach einem Rezept von Eckart Witzigmann ist herausgekommen. Das bisher beste Roggen-Mischbrot, das ich gebacken habe. Das gibt es sicher sehr, sehr oft.

Der Vollständigkeit halber das Rezept:

Bauernbrot

  • 25 g Hefe
  • 10 g Zucker
  • 500 g Weizenmehl Typ 550
  • 250 g Roggenmehl Typ 1150
  • 500 ml Wasser
  • 15 g Honig
  • 1 TL Backmalz (habe ich weggelassen)
  • 10 ml weiche Butter
  • 20 g Salz

Hefe mit dem Zucker in etwas Wasser auflösen. Die Hälfte des Weizen- und Roggenmehls mit 1/2 L Wasser verrühren. Beide Mischungen 30 min.
ruhen lassen. Dann alle Zutaten und den Hefebrei in die Rührschüssel geben und den Teig auf kleiner Stufe 5 Minuten in der Maschine kneten, bis er zusammenhält. Jetzt den Teig auf mittlerer Stufe nochmals 5 Minuten kneten, er muss homogen werden und sich von der Schüssel lösen evtl. mit der Zugabe von etwas Mehl oder Wasser ausgleichen.

Einen Laib formen, mit einer Klinge mehrmals einschneiden, mit Mehl abstäuben und mit einem Tuch bedeckt auf dem Backblech an einem warmen Platz aufgehen lassen (ca. 1 Stunde).
Den Backofen vorheizen. Das Brot bei 200 Grad C Umluft im unteren Drittel das Backofens etwa 50 - 60 Minuten lang backen. Nach 30 Minuten Backzeit gegebenenfalls das Brot drehen. Nach dem Ende der Backzeit sollten das Brot hohl klingen, wenn man mit dem Finger auf den Boden klopft. Herausnehmen und auf einem Gitter mindestens 30 Minuten abkühlen lassen.

Montag, 9. Februar 2009

Süsse Orangenmarmelade mit Cointreau

Meine Lieblingsmarmelade ...

... und seit einigen Jahren in unserem Marmeladen-Produktionsprogramm.

Der Herr der Cucina ist inzwischen ein begeisterter Marmeladen-Kocher und -Esser. Deshalb ist er bei der Produktion auch immer ganz vorn mit dabei. Bei der Orangenmarmelade bin aber erst mal ich im Einsatz. 7 kg Navel-Orangen habe ich gestern filetiert. Übrig bleiben dann 2,4 kg Filets und Saft.



Süsse Orangenmarmelade mit Cointreau

  • 1 kg Orangenfilets und -saft (aus knapp 3 kg Navel-Orangen)
  • 1 kg Gelierzucker 1:1
  • 1 Zitrone
  • 6 cl Cointreau


Die Orangen filetieren und aus den übriggebliebenen Häuten noch mit der Hand den restlichen Saft herauspressen. Die Orangenfilets und den -saft 1:1 mit Gelierzucker mischen. Ca. 4 Stunden ziehen lassen.

Saft einer Zitrone unterrühren. Alles mit dem Pürierstab grob mixen.


Dann bei großer Hitze zum Kochen bringen, Schaum abschöpfen und ca. 8 Minuten kochen. Zwischendurch Gelierproben vornehmen (normalerweise auf einen kalten Teller - ich benütze inzwischen meine große "Marmeladengabel" -> wenn die Tropfen nicht mehr "tropfen", dann ist es so weit)
Sobald die Marmelade geliert - VORSICHTIG - den Cointreau zugeben (ich ziehe dazu den Topf immer kurz vom Herd, dann spritzt es nicht ganz so) und noch einmal 2 - 3 Minuten kochen lassen.


Dann sofort heiß in vorher sterilisierte oder mit kochendem Wasser ausgespülte Gläser geben, Deckel zuschrauben und ein paar Minuten auf den Kopf stellen. Fertig!


Sonntag, 8. Februar 2009

Unsinnige Verkaufsförderung

Wie kommen eigentlich Marketing-"Experten" darauf, daß ich eher einen Cynar kaufe, wenn ich zur Flasche eine "Freisprechanlage" fürs Auto bekomme?


Das macht nur Arbeit ... die Fahrt zur Elektroschrott-Tonne auf dem Wertstoffhof.


Apropos Cynar - ich mag ihn nicht, egal ob mit oder ohne Freisprechanlage.


Samstag, 7. Februar 2009

Wein - Cannonau Riserva 2005 (Sella & Mosca)

Seit Jahrzehnten gibt es den Weinbau-Betrieb Sella & Mosca auf Sardinien und er gehört zu den führenden Weinkellereien auf der Insel.

Der Cannonau di Sardegna Riserva besteht zu 100% aus der Cannonau-Traube und wird zwei Jahre in Eichenholzfässern aus Slowenien ausgebaut. Heraus kommt ein Rotwein mit warmen, granatroten Ton, trocken, samtig - eine leichte Johannisbeere macht sich bemerkbar.

  • Weingut: Tenute Sella & Mosca
  • Wein: Cannonau di Sardegna Riserva
  • Jahrgang: 2005
  • Trauben: Cannonau 100%
  • Verschluss: Naturkork
  • Alkohol: 13,5%
  • Land: Italien
  • Region: Sardinien
  • Preis: 9 Euro

Bei uns zur gebratenen Lammschulter, Perlhuhn, Käse ...

Freitag, 6. Februar 2009

Kartoffelsuppe mit Wienerle


Wie bei Robert gibt es bei uns zur Zeit viele Suppen, denn die Weihnachtszeit hat auch in der Cucina Spuren hinterlassen. ;-) Ich könnte mich ausschließlich von Suppen ernähren, der Herr der Cucina hat erst im Laufe der Jahre durch mich den Geschmack daran entdeckt.

Dieses Mal gab es eine simple Kartoffelsuppe mit Wienerle (Wiener, Frankfurter, Wienerli, Saitling ...):


Kartoffelsuppe mit Wienerle
4 Personen

  • 1 kg Kartoffeln (bei mir dieses Mal Grenaille)
  • 6 Schalotten
  • 3 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Piment d'Espelette, Muskat
  • 3 Wienerle
  • 2 EL klein gehackte Petersilie
  • ca. 250 ml Milch (oder Sahne oder eine Mischung)
  • 2 Frühlings-/Lauchzwiebeln
Schalotten grob würfeln und im erhitzten Olivenöl golden anbraten. Die geschälten Kartoffeln vierteln oder achteln und zu den Schalotten geben. Kurz mit den Schalotten anschwitzen. Mit Wasser aufgießen, so daß alles nur knapp bedeckt ist. Salzen. Aufkochen und dann bei geringer Hitze ca. 40 Minuten köcheln lassen.
Alles pürieren, mit Milch bzw. Sahne zur gewünschten Konsistenz aufgießen, mit den Gewürzen abschmecken und nochmals kurz aufwallen lassen. Petersilie unterrühren.

Wienerle und Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden und mit der Suppe servieren.