Freitag, 15. Januar 2010

Apfeltarte mit Walnüssen


Gestern habe ich ja über Soul-Food bei meinen Eltern geschrieben. Dazu gehört oft auch ein Kuchen, denn sowohl sie als auch wir backen selten. Ein ganzer Kuchen ist einfach zu viel.
Und so nimmt meine Mama unsere Besuche meist zum Anlaß.
Und da ich selten Kuchen esse (das verkneife ich mir tatsächlich) und der Herr der Cucina auf Apfelkuchen bei mir so gut wie immer verzichten muß, gibts im Winter oft Apfelkuchen.

Dieses Mal eine Apfeltarte mit Walnüssen. Das geht ja aus den bekannten Allergiegründen für mich gar nicht. Deshalb: Premiere! Ich verblogge einen Kuchen, den ich weder gebacken noch gekostet habe. Aber die zwei erprobten Testesser (der Papa und der Herr der Cucina) habe zugeschlagen - der eindeutige Beweis für eine Empfehlung!

Tarte ganz

Apfeltarte mit Walnüssen

  • 180 g Mehl
  • 150 g Butter
  • 2 Eigelb
  • 130 g Zucker
  • Salz
  • 800 g säuerliche Äpfel
  • 2 EL Zitronensaft
  • 100 g Aprikosenmarmelade
  • 100 ml frischer Orangensaft
  • Walnusskerne
Mehl, 120 g zimmerwarme Butter in Stücken, Eigelbe, 50 g Zucker und eine Prise Salz verkneten. Zu einem flachen Stück formen, in Folie wickeln und eine Stunde kalt stellen.

Teig auf ca. 30 cm Durchmesser ausrollen. In eine gefettete Tarteform mit 26 cm Durchmesser legen. Andrücken und den Boden mit einer Gabel mehrfach einstechen. Noch einmal etwa 15 Minuten kalt stellen.


Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.


Äpfel schälen, halbieren, das Kerngehäuse mit einem Kugelausstecher kreisförmig ausstechen. Die Apfelhälften in dünne Scheiben schneiden, dabei die Hälften zusammenhalten. Äpfel sofort mit Zitronensaft beträufeln. Die Apfelscheiben dicht an dicht kreisförmig in die Form legen, dann mit 30 g Butter in Flöckchen belegen und mit 30 g Zucker bestreuen.


Tarte auf der untersten Schiene 20 Minuten backen. Marmelade und 1 EL Orangensaft kurz aufkochen. Apfelspalten damit nach 20 Minuten damit bestreichen. Tarte weitere 20 Minuten auf mittlerer Schiene backen.

Apfeltarte nah


In einem Topf 50 g Zucker und übrigen Orangensaft etwa 5 Minuten sirupartig einkochen. Walnüssen im Sirup aufkochen und herausnehmen. Sirup abkühlen lassen. Kuchen mit Nüssen belegen.
Dazu ggf. Schlagsahne servieren und mit Sirup beträufeln.

Kommentare:

Dinkelhexe hat gesagt…

Zum Anbeißen !!!
Mein Göttergatte liebt die Kombination Äpfel und Walnüsse.
Ich wünsche Dir einen schönen Tag.
Liebe Grüße
Renate

lamiacucina hat gesagt…

Gefällt mir auch. Apfel und Teig, kein Guss. Nur das nötigste. An deiner Stelle hätte ich mir ein Stückchen ohne Walnuss herausgeschnitten.

Houdini hat gesagt…

Das muss ich Helen (Frau Houdini) zeigen, sie wird das Rezept schätzen.

Eva hat gesagt…

Genau so sieht für mich die perfekte Apfeltarte aus - super!

Sivie hat gesagt…

Die Tarte sieht sieht Klasse aus. Und auch wenn nicht selbst gebacken und probiert, es bleibt ja in der Familie.

Bolli's Kitchen hat gesagt…

grosse Premiere!!!!!!!

Anonym hat gesagt…

Ui, schaut die gut aus! Bei der Herkunft des guten Stückes kann man gar nicht falsch liegen.;-)
Ich fürchte sie muss auf eine der Listen....
VG,
Claudi

Schnick Schnack Schnuck hat gesagt…

Ich glaube, einige der langsam verwaisten Äpfel, die derzeit bei mir rumkullern, sind hiermit fällig!

Claudia e Tiziano hat gesagt…

mmmm es sieht ganz ganz lecker aus!!!! Iche werde mal probieren!!
Gruß Claudia

Mestolo hat gesagt…

Oh, der ist sehr ansehnlich. Echt toll.

Cherry Blossom hat gesagt…

wunderbar - sieht die toll aus

Nathalie hat gesagt…

@alle
Die Mama der Cucina liest mit und freut sich sehr über Eure Kommentare.

@lamiacucina
Äpfel gehen auch nicht.

@Claudi
Wie stehts denn mit der Abarbeitung?

Schnuppschnuess hat gesagt…

Ich habe Äpfel auch schon auf diese Art und Weise eingeschnitten. Aber nicht so fein, weil es eine wirklich nervtötende Fleißarbeit ist. Wie sehr es sich lohnt, fleissig zu sein, zeigt diese Tarte. Ich kniee gerade vor dem Bildschirm in Andacht :-)

lavaterra hat gesagt…

Ja, ich bewundere auch gerade diese tolle Schnitttechnik.