Freitag, 26. Februar 2010

Gebratene Wienerle in besonderer Schnitt-Technik


Als ich klein war, gab es Sonntagabend meist Reste ... Braten vom Samstag oder Sonntag, Suppe von Samstagmittag (Samstagmittag gab es immer Fleischbrühe mit verschiedenen Einlagen und später einen Kuchen) oder ein bißchen Schinken, Wurst und Käse.


Wenn noch Wienerle übrig waren, briet die Mama der Cucina die manchmal in der Pfanne. Der Clou war die vorherige "Schnitttechnik": Von der am stärksten geborgenen Seite das Wienerle der Länge nach auf- und fast (!) durchschneiden. Ca. 4 cm Haut nicht verletzen. Aufbiegen. Die vier entstehenden Enden auch noch einmal 2 cm einschneiden.

Gebratene Wienerle Pfanne

Und dann ab in die Pfanne. Erst auf der Haut und dann auf der anderen Seite anbraten. Fertig!
Unbedingt dazu: KETCHUP !!!

Gebratene Wienerle Teller


Als ich meiner Mama gestern vom heutigen Beitrag berichtete, erinnerte sie sich daran, daß diese gebratenen Wienerle auch der Renner auf meinen Kindergeburtstagen waren. :-)

Kommentare:

Bolli's Kitchen hat gesagt…

man lernt nie aus, dass man Brühwürste auch braten kann, habe ich noch nie gemacht! Man könnte auch was Käse draufgeben....

Nathalie hat gesagt…

@Bolli
Daß ich Dir noch was Neues bei Würsten beibringen kann ... :-)

Schnick Schnack Schnuck hat gesagt…

Sieht irgendwie verwurschtelt aus. Genau das Richtige für Kiddies.

Daniela hat gesagt…

Bei uns gab es die immer in die Tomatensauce (aus Tomatenmark und Milch angerührt) geschnippelt - bis heute eins meiner Lieblingsessen :-)

Claus hat gesagt…

Das mögen meine Kids auch! Mich kannste damit jagen...

Evi hat gesagt…

So ähnlich hat das mein Großvater in seinem Gasthaus mit der Currywurst gemacht. Für Currywurst wurde immer Krakauer benutzt, so mag ich das heute noch am liebsten. Also Krakauer. Nicht die Frittiervariante. ;)

Der halbe Ring Krakauer wird in Scheiben geschnitten, aber nur fast durch, die Scheiben hängen also alle noch zusammen am innenliegenden Teil des Halbkreises. Dann wird noch einmal der Länge nach fast durchgeschnitten, und zur Krönung wird das ganze nicht in der Pfanne gebacken, sondern frittiert, das wölbt sich dann auch wunderschön auf. Mit Spezialcurrysoße nach Wunsch servieren und nach Möglichkeit einen Job haben, bei dem man 6000 Kalorien am Tag verbrennt.

katha hat gesagt…

ich schneide sie fast genauso, die frankfurter. und dazu gibt's selbstverständlich erdäpfelpüree und meistens auch erbsen. und ketchup, genau. das ist der einzige grund, wofür ich es zuhause habe.

lavaterra hat gesagt…

Kraken-Würstel und Ketchup - herrlich!!

Suse hat gesagt…

Bein Zappen durch die Blogwelt, meinte der neben mir sitzende Herr Suse beim Anblick deines Bildes freudig: "Ohhh, das sieht ja lecker aus, sowas gibts bei uns nie" Ich schick ihn dir mal vorbei :o)

aLPha hat gesagt…

man könnte fast meinen das dieses "wesen" einer geschichte von lovecraft entsprungen sei.

sehr gute idee *ausdruck*

rike hat gesagt…

Sieht toll aus!! Schade, so eine Wursttradition hat meine Familie nicht :-(

jacquelinegrice hat gesagt…

Ja das ist schon das BEste so ein Wienerli zum essen zu bekommen. Da erinnere ich mich auch daran wenn wir mit dem Stecken den wir im Wald gefunden hatten und das Wienerli angespiesst so am offenen Feuer braten durften. So gehts bei uns jetzt auch wenn wir mit den Kindern in die Camping Ferien gehen im Kanadischen Norden. Eine Erinnerung die weiter an meine Kinder geht.
Greussli von Kanada vo de Jacqueline

Schnuppschnuess hat gesagt…

Och, watt herrlich. Würde auch in die Karnevalszeit passen, die Wurst sieht fast aus wie eine Narrenkappe.