Zur Zeit kommt es mir vor, als würde ich überall nur noch über Tiroler Gröstl lesen, zum Beispiel in eine Januarausgabe des SZ Magazins oder bei Lavaterra.
Und so fiel mir beim Blick auf die Reste des gebratenen Kalbstafelspitz, die vom Wochenende waren, ein, daß genau die richtige Zeit für ein Tiroler Gröstel ist.
Schnell gemacht und das richtige im Winter:

Gröstl
(2 Portionen)
- 400 g gekochte Kartoffeln (bei mir Moos-Sieglinde)
- 30 g Butter
- etwas Olivenöl,
- 50 g Speck in Streifen
- 70 g Zwiebeln in Streifen
- 200 g Bratenreste oder gekochtes Rindfleisch in Würfeln
- 3 EL Schnittlauch-Röllchen
- Salz, Pfeffer
- 2 Eier
Die gekochten Kartoffeln in Scheiben schneiden und in einer Pfanne mit der Hälfte der Butter und einem Schuss Öl rundherum goldgelb braten. In einer zweiten Pfanne die Speckstreifen anrösten, dann die Zwiebeln und die Bratenreste/Rindfleischwürfel hinzufügen und mitbraten. Wenn alles gut angebraten ist, die Kartoffeln ohne das Bratfett dazugeben. Alles kurz vermischenmit dem Schnittlauch vermischen, würzen. In der restlichen Butter die Spiegeleier braten, zusammen servieren.



Kommentare:
uns ist normalerweise eine Rösti mit Spiegelei ausreichend, aber gegen ein paar Stückchen Bratenreste habe ich nichts, rein gar nichts einzuwenden.
für mich die klassische Resteverwertung überhaupt.
Typisches Winteressen, typische Resteverwertung - daher hat Gröstl es verdient, immer wieder erwähnt zu werden.
Mein Gemüse von gestern ist eigentlich auch so ähnlich - immer wieder ein dankbares Gericht. :-)
Ach, so ein Resteessen hat seinen ganz besonderen leckeren Charm! ,-)
Auch bei mir ein sehr beliebtes Reste-Essen.
Ich geb da immer am Schluß noch´n Schuß Rindssuppe rein, dan wird´s schön schlotzig...
sehr beliebtes Reste-Essen!! Tolles Bild
Gröstl geht immer :). Bisher hab ich ohne nachzudenken das Ei zum Ende drüber gehauen. Spiegelei gefällt mir viel besser.
Das ist das vielversprechendste Resteessen, das mir je untergekommen ist. Das sieht einfach super lecker aus. Gröstl wird es bei mir bestimmt jetzt auch des öfteren geben :)
Wenn man dem aktuellen Wetterbericht Glauben schenken soll, wird es diese schmackhafte Winterkost noch öfter geben.
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