Dienstag, 27. Juli 2010

Kalbsschnitzel mit Aceto Balsamico



Auf der Suche nach der schnellen Küche während der heißesten Tage des Jahres stieß ich in meiner Merkliste auf Roberts Kalbsschnitzel mit Aceto Balsamico.
Das geht sehr schnell und schmecken tut's auch noch. :-) Und sehr gut!

Statt selbstgemachter Nudeln gabs wegen der Hitze aber bei uns einfach ein bißchen Reis dazu. Sehr schnell, sehr gut!

Kalb Balsamico 1

Kalbsschnitzel mit Aceto Balsamico
(2 Personen)
  • 2 Kalbsschnitzel, nicht extrem dünn aus der Oberschale
  • 2 EL Mehl
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Butter
  • Pfeffer, Salz
  • 60 ml Aceto Balsamico mittelteuer
  • 1 TL Butter für die Sauce
Ofen auf 70°C vorheizen.
Schnitzel pfeffern und mehlieren. In einer Öl und Butter heiss werden lassen, die Schnitzel beidseitig Farbe annehmen lassen, herausnehmen und mit Alufolie bedeckt auf einem der vorgewärmten Teller im Ofen warmhalten.
Fett in der Pfanne mit Küchenpapier abtupfen. Bratsatz mit dem Aceto balsamico auflösen und etwa auf die Hälfte einreduzieren, einen TL. Butter unterziehen. Die Schnitzel wieder in die Pfanne legen. Nicht mehr kochen.

Kommentare:

Bolli's Kitchen hat gesagt…

das ist für mich ein Herbstgericht....Ich hätte eher Tatar gemacht.

lamiacucina hat gesagt…

das isst man bei den Wein- und Essigproduzenten rund um Modena auch im Sommer gerne ;-)

Nathalie hat gesagt…

@Bolli
Nur weils draußen heiß ist, kann ich nicht immer nur kalt essen, deshalb gibt es auch etwas warmes, aber schnell muß es gehen.
Und eine Sauce mit Balsamico hat doch etwas von einem Salat, oder? :-)

Anonym hat gesagt…

Was ist denn für eine gutbetuchte Münchner Feinschmeckerin "mittelteuer"?

Norma hat gesagt…

Balsamico ist ja für mich eher ein rotes Tuch, weil ich es einfach nicht leiden kann, wenn er in Restaurants als Dekoration auf den Tellerrand gekleckert wird und das auch noch bei Gerichten, zu denen Balsamico gar nicht passt.

Aber das Rezept lockt mich schon ein bisschen. Das drucke ich mir aus und kommt auf meinen Stapel "merken".

(Hm, der teure Aceto Balsamico wird wohl seltener auf Tellerränder gekleckert?)

Norma hat gesagt…

Da fällt mir gerade noch was ein zum Stichwort "einreduzieren":

Wenn man für eine Soße nur Zutaten nimmt, die schon sehr geschmacksintensiv sind, also Aceto Balsamico, Bratensatz und etwas Butter ... Was muss daran noch einreduziert werden?

Ich kann ja verstehen, wenn die Soße noch ziehen muss, damit sich die geschmacklichen Komponenten der einzelnen Zutaten zu einer Geschmackskomposition verdichten, aber einreduzieren?

Manchmal kommt mir die Verwendung dieser Floskel in Rezepten so vor, als wolle der Verfasser zeigen, dass er mit Niveau kocht und hohe Ansprüche hat, unabhängig davon, ob die Soße durch Verdunstung von Flüssigkeit wirklich noch geschmacklich dazugewinnt.

Nathalie hat gesagt…

@Anonym
Und wer steckt denn hinter Anonym? Und nimmt an, daß ich "gutbetucht" bin?
Aber die Frage beantworte ich trotzdem gern: 0,25 l für 6 Euro

@Norma
Der in diesem Rezept verwendete Aceto Balsamico ist kein 20 Jahre alter, dickflüssiger Essig sondern eher ein - vielleicht - fünf Jahre alter, normal flüssiger. Und so macht für mich dieses Einreduzieren hier Sinn. Wenn man älteren, dickflüssigeren nimmt, würde ich nichts mehr machen, sondern einfach nur erwärmen.

Ich bin übrigens ein großer Feind der Balsamico-"Verzierung" von Tellern.

Norma hat gesagt…

@Nathalie
Herzlichen Dank für die Erklärung.