"Es handelt sich um Milbenlarven, vermutlich der Gattung Arr(h)enurus. Die erwachsenen Milben leben im Wasser, brauchen zur vollständigen Entwicklung aber einen Wirt, hier eine Libelle. Jugendstadien der Milben in einer bestimmten Entwicklungsstufe suchen sich eine schlüpfende Libelle, beißen sich hier fest (oft im Brustbereich, an den Flügeladern, Unterseite Hinterleib), saugen einige Zeit das Blut des Wirts bis sie prall gefüllt sind (wie hier auf dem Bild), lassen dann vom Wirt los und fallen - wenn sie einigermaßen Glück haben - ins Wasser, wo sie dann ihre Entwicklung vervollständigen und der Entwicklungs-Kreislauf geschlossen wird" (Zitat Dr. Klaus Sternberg in http://www.fotocommunity.de/pc/pc/display/31521)
Es könnte eine Glänzende Smaragdlibelle (Somatochlora metallica)sein. Eier sind es auf dem Bild nicht. Sie biegt bei der Eiablage die beiden letzten Hinterleibssegmente nach oben und schlägt im Flug den Hinterleib in Algenwatten. Dabei werden die Eier abgestreift. (Quelle: Kosmos-Naturführer)
Kommentare:
Humor und Fantasie hat sie, Mutter Natur, und eine satte Portion Ästhetik.
Was fuer tolle Bilder. Das man sogar die Eier sehen kann, unglaublich.
"Es handelt sich um Milbenlarven, vermutlich der Gattung Arr(h)enurus. Die erwachsenen Milben leben im Wasser, brauchen zur vollständigen Entwicklung aber einen Wirt, hier eine Libelle. Jugendstadien der Milben in einer bestimmten Entwicklungsstufe suchen sich eine schlüpfende Libelle, beißen sich hier fest (oft im Brustbereich, an den Flügeladern, Unterseite Hinterleib), saugen einige Zeit das Blut des Wirts bis sie prall gefüllt sind (wie hier auf dem Bild), lassen dann vom Wirt los und fallen - wenn sie einigermaßen Glück haben - ins Wasser, wo sie dann ihre Entwicklung vervollständigen und der Entwicklungs-Kreislauf geschlossen wird" (Zitat Dr. Klaus Sternberg in http://www.fotocommunity.de/pc/pc/display/31521)
Es könnte eine Glänzende Smaragdlibelle (Somatochlora metallica)sein. Eier sind es auf dem Bild nicht. Sie biegt bei der Eiablage die beiden letzten Hinterleibssegmente nach oben und schlägt im Flug den Hinterleib in Algenwatten. Dabei werden die Eier abgestreift. (Quelle: Kosmos-Naturführer)
Bon dimanche à toi et enfin un peu de fraicheur sur Munich!
Die Aufnahme der Flügel ist begeistert mich.
VG,
Claudi
@alle
Vielen Dank für die Hilfe und die sachdienlichen Hinweise!
Wieder etwas gelernt!
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