Donnerstag, 21. Oktober 2010

Die Höri Bülle


Was für ein Name, oder? :-)
Die Höri ist eine Halbinsel im Bodensee - und die Bülle ist eine rothäutige, aber weißfleischige Speisezwiebel. Und die Höri Bülle ist somit eine milde Zwiebel, die traditionell auf der Höri angebaut wird und nur von dort kommend so heißen darf.

Sie hat eine flache, bauchige Form, die sich besonders gut zum Flechten von Zöpfen eignet:

Buelle Hoeri

Am ersten Sonntag im Oktober findet auf der Höri das jährliche Bülle-Fest statt, bei dem vor allem "Bülle-Dünne" (Zwiebelkuchen) zum Essen gebt.
Und von dort stammt mein Zopf - über verwandtschaftliche Bande hat er den Weg nach Bayern gefunden!

Kommentare:

lamiacucina hat gesagt…

davon habe ich auch bei
http://www.koch-basics.de/2010/10/03/bullefest-im-moos-auf-der-hori/
schon gelesen. Muss was dran sein, an dieser Zwiebel.

bioblog-weissig hat gesagt…

Ist doch klasse, wie alles so unterwegs ist. Da entdeckt der Zwiebelzopf vom Höri den Freistaat Bayern. Bei mir in Sachsen kommen auf einmal Äpfel aus meiner alten Heimat NRW an.....

Stürmische Grüße,

Karin

mirizzza hat gesagt…

Waaaaaahhhhh...... ich lebe auf der Höri :-) Ich bin sozusagen ein Höri-Mädel!!!Wiw krass und du postest über die "Bülle"!!!

Birgit hat gesagt…

Auf der Höri war ich mal an einem anderen Festival. Eine sehr, sehr schöne Gegend am Untersee.
Das die Höri eine eigene Zwiebelsorte hat, habe ich nicht gewusst. Man lernt nie aus...

...Frau Kampi... hat gesagt…

Mit der Zwiebel würd ich lieber kochen, da mich der Geschmack interessiert, als sie mir als Zopf in die Küche zu hangen. Ich mag nämlich keine zwiebelzöpfe leiden, berufsbedingt! :-)
Muss gleich mal meinen Bruder am Bodensee kontaktieren, dass er mir probeweise welche Schicken soll. Er bekommt dann im Gegenzug lecker Sauerteigbrot aus der alten Heimat!
Liebe Grüße, Sandra

anie's delight hat gesagt…

Ich mag solche Zöpfe so gern und scheitere immer an der Flechttechnik.... Hast Du den so kunstvoll selber gemacht?

Ursula hat gesagt…

Den Zwiebeltopf würde ich mir auch in die Küche hängen, so schön wie der ist! Auf der Höri waren wir schon öfter für ein paar Tage zum Ausspannen. Wir logieren dann in Moos im Hotel Gottfried, bei Klaus Neidhart und lassen uns nach ganztägigen Fahrradtouren in die Umgebung von seiner Fischküche so richtig verwöhnen.

feinschmeckerle hat gesagt…

die höri-bülle ist auch in der slow food arche des geschmacks. das erste mal habe ich sie auf einer slow food ausstellung in einem freilichtmuseum gesehen und gekostet. einfach fantastisch, was ganz besonderes.