Ich entdecke ja immer mehr die Vorteile von Twitter - bei meinen ersten Schritten auf Twitter dachte ich mir noch, braucht man das? Was bringt das? Und ließ es alsbald einschlafen. Aus irgendeinem Grund bin ich aber dann doch wieder aktiv geworden und entdecke neue interessante Themen, Leute, Blogs ... und Produkte.
Als Feinschmeckerle kürzlich etwas über Alb-Linsen zwitscherte, war mein Interesse geweckt. Eigentlich bin ich kein großer Linsen-Fan, aber warum nicht mal etwas einheimisches ausprobieren und fördern.
Auf der Homepage der Alb-Linsen-Erzeuger bin ich dann fündig geworden. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts wurden Linsen (schwäbisch: Alb-Leisa) auf der Alb angebaut, erst 1985 ging es weiter - mit kleinen grünen, französischen Linsen, denn die alten Sorten sind fast vollständig verschwunden.Jetzt mußte nur noch die Beschaffung organisiert werden - den die Linsen werden fast nur regional vertrieben. Aber für was hat man liebe Freundinnen? Eine von ihnen, die in Laupheim arbeitet, hat mir postwendend ein Päckchen zukommen lassen.
Geschmacklich sind sie sehr, sehr ähnlich den originalen "Lentille Verte du Puy A.O.C.", den grünen Linsen von Le Puy, vielleicht noch einen Tick milder. Für Nicht-Linsen-Fans sicher ein guter Einstieg in den Genuß dieser Hülsenfrucht.Und morgen gibts hier ein Perlhuhn auf einem Alb-Linsen-Speck-Orangen-Gemüse.







































Mit Weißwein ablöschen, Brühe zugießen, ordentlich würzen, Rosmarin und Orangenfilets zugeben und ca. 20 Minuten einkochen lassen. Sahne unterrühren und nochmals 5 Minuten reduzieren. Abschmecken.








