Mittwoch, 28. September 2011

Roseninsel-Achter und Ekel-Convenience-Butterbrezen


Vor ziemlich genau einem Jahr wollten wir uns schon einmal das Roseninsel-Achter-Rennen auf dem Starnberger See anschauen - damals fiel es aber im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. Kälte, Sturm, hoher Wellengang und kenternde Boote verhinderten diese Langstrecken-Ruderregatte.

Plakat
Dieses Jahr war das Wetter ein Traum - blauer Himmel, Sonne, über 20 Grad, ein kleines Lüftchen.

Achter Start Achter Start 2 Achter anlegen
Wir saßen südlich Starnbergs auf einem Restaurant-Steg, genossen Wetter und Essen und schauten den Achtern in verschiedenen Rennen zu. Eigentlich nur Start und Ziel, denn dazwischen verschwinden die Boote Richtung Roseninsel für gut 40 Minuten.

Steg
Die Verpflegung mit Grillbuffet war sehr gut (wir waren eingeladen).

Tisch Lamm
Und eigentlich meckert man ja dann auch nicht, aber ich habe eine neue Stufe des Ekel-Convenience-Food kurz, aber wirklich nur sehr kurz im Mund gehabt:
Bevor das Buffet eröffnet wurde, ging das Service-Personal mit Häppchen und Tabletts mit Butterbrezen rum. Ich wunderte mich noch, daß ich keine Butter sah und auch die Brezen nicht aufgeschnitten waren.
Da ich aber bei Butterbrezen heikel bin - kalte, sehr dünne Stückchen Butter gehören auf eine frische Brezen - war ich ganz froh über die normalen.

Ich biß beherzt zu ... und ließ das Stück sehr schnell und undamenhaft wieder in die Serviette zurück"plumpsen". Ihhhhhhhh....
Im dicken und nur im dicken Teil der Breze war ein Stück chemisches, butterähnliches (Butter war das sicher nicht) "versteckt" und mitgebacken/aufgebacken worden. Wahrscheinlich werden irgendwelche Fett-Stränge in die Teiglinge eingerollt.
Ich kann nur sagen E - K - E - L - I - G !!!
(Ans Fotografieren habe ich nicht gedacht.)

Kommentare:

lamiacucina hat gesagt…

bei sportlichen Anlässen hält man sich besser ans Getränk, auch wenn kein Moêt&Chandon im Kühler steht.

lunchforone hat gesagt…

Wer ist den bitte auf die Idee gekommen? Butter gehört doch nicht mitgebacken, und wie gesagt - feine, kalte Scheiben.

Das war kein Bayer oder Schwabe der auf die Idee gekommen ist

Eva hat gesagt…

Du Arme - was die eklige Butterbrezen anbelangt, aber du Glückliche, dass du so ein Panorama in der Nähe hast!

Julia hat gesagt…

Oh man. Und ich dachte, der Tiefpunkt der Butterbreze wäre bei Kamps erreicht, wo nur auf die dicke Seite ein Klumpen Butter geschmiert wird. Der Rest blebit ohne Butter. Und dafür dann 1,10 Euro. Argh!

einfach ein schönes Leben hat gesagt…

Es ist doch immer wieder erstaunlich, was sich die Industrie oder irgendwelche Großbäcker so alles einfallen lassen. Und ich glaube kaum, dass das etwas mit Bayer oder Nichtbayer zu tun hat. Das hat etwas mit dem seltsamen Denken der Produzenten zu tun. Rationelle Arbeitsweise steht vor dem Geschmack.

Mit desillusioniertem Gruße

Martin