Samstag, 3. Januar 2015

F - Carcassonne


Nach dem kurzen Einschub unseres Lermoos-Wochenendes sowie den ruhigen Feiertagen geht es weiter mit den Berichten über unseren Urlaub im Languedoc-Roussillon. Wir hatten uns für die Station Carcassonne ein Hotel in der Nähe gesucht, keine 10 Minuten von der Stadt entfernt. 

Dadurch waren wir Frühaufsteher auch schon kurz nach 8 Uhr morgens an der Stadtmauer und fanden ein fast touristenleeres Carcassonne vor. Das kommt selten vor, denn die Stadt ist ein wahrer Touristenmagnet mit allen Vor- und Nachteilen. Natürlich gibt es die großen Gruppen, die sich durch den Ort wälzen, die Restaurants, bei denen Du schon von außen siehst, daß das nichts ist, die Souvenirshops, die in China produzierte Waren anbieten. 
Aber es gibt eben auch die ruhigen Gassen, die Burg, in die viele den Weg gar nicht finden, kleine, gute Restaurants in Nebengassen, viel Charme. 

Ja, Carcassonne ist eine Reise wert. Wir waren insgesamt drei Tage hier und waren auch dreimal in der Stadt.


Carcassonne Tor Eingang
Haupttor


Die Stadt wurde im 1. Jahrhundert v.Chr. von den Römern gegründet und immer wieder vergrößert. Die von weitem sichtbaren Befestigungsanlagen aus dem 12. Jhd. bestehen aus zwei Ringmauern und einer Burg. Die Anlagen erstrecken sich über eine Länge von insgesamt 3 km. Diese hat insgesamt 52 Türme. 
Im 13. Jahrhundert war die Burg Sitz der zentralen Verwaltung der Inquisition in Südfrankreich. Ab 1659 war Carcassonne nicht mehr Grenzfestung, die Stadt verlor an Bedeutung und die Mauern sowie Gebäude verfielen. 

Im 19. Jhd. restaurierte Eugene Viollet-le-Duc die Altstadt, die zusammen mit ihrer gut erhaltenen, doppelten Stadtmauer 1997 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. 

Carcassonne Unesco


Carcassonne Eingang Figur
Madame Carcas


Carcassonne Mauer


Carcassonne Tore


Carcassonne Katze

Carcassonne Kirche

Carcassonne Kirche innen

Carcassonne Haus

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