Posts mit dem Label Brot - Hefeteig werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Brot - Hefeteig werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 1. April 2014

Toastbrot


Merkt Ihr was? Ich bin gerade in der Brotbackausprobierphase. Dieses Mal traf es das Toastbrot aus "Das Brotbackbuch" von Lutz Geißler. Das war so gut, fluffig und mit kräftigen Geschmack, daß wir es am ersten Tag gar nicht getoastet haben. :-) 

Toastbrot aufgeschnitten 

Toastbrot
(ca. 670 g Gewicht)

Salz-Hefe-Mischung
  • 10 g Frischhefe
  • 7 g Salz
  • 70 g Wasser
Hauptteig
  • Salz-Hefe-Mischung
  • 215 g Weizenmehl 550er
  • 150 g Weizenvollkornmehl
  • 170 g Wasser
  • 20 g süße Sahne
  • 10 g Zucker
  • 20 g Butter
Hefe und Salz in Wasser auflösen und zugedeckt in den Kühlschrank für 4 - 12 Stunden stellen. 

Diese Mischung und alle anderen Zutaten (außer Butter) 15 Minuten auf niedrigster Stufe kneten lassen. Nun die Butter zugeben und auf zweiter Stufe 10 Minuten kneten. 
1 Stunde abgedeckt gehen lassen, falten, dann wieder 1 Stunde abgedeckt gehen lassen.

Teig kräftig durchkneten und rundwirken. 15 Minuten entspannen lassen. 

Toastbrot Form

Ca. 40 cm langen Strang rollen, in vier Stücke teilen. Diese in die Kastenform legen. Abdecken und 1 1/2 Stunden gehen lassen. Backofen auf 210°C vorheizen.

Im kräftig vorgeheizten Backofen 10 Minuten mit Schwaden backen. Dann die Ofentür weit öffnen und Schwaden ablassen. Weitere 20 Minuten backen. Dann das Brot aus der Form nehmen und weitere 10 Minuten ohne Form backen. 
Zum Schluß das Brot noch im heißen Zustand mit Wasser abstreichen.  

Donnerstag, 9. Mai 2013

Toastbrot nach Jeffrey Hamelman


Wir essen zum Frühstück gerne Toastbrot - der Mann mit selbstgemachter Marmelade, ich mit Akazienhonig. Ein selbstgebackenes Toastbrot habe ich schon ausprobiert, ein zweites folgte jetzt. Gefunden habe ich es auf dem Plötzblog. Uns schmeckt dieses besser, denn es ist neutraler, leichter - so wie eben ein Toastbrot eben sein muß.
(Und wie versprochen - ab jetzt alle Brote mit Zeitplan.)

Toastbrot

Toastbrot nach Jeffrey Hamelman
  • 215 g Weizenmehl 1050
  • 220 g Weizenmehl 550
  • 285 g Wasser
  • 4 g Zucker
  • 9 g Butter
  • 3 g Gerstenmalz (flüssig) - bei mir pulvrig
  • 9 g Salz
  • 7 g Frischhefe
Alle Zutaten fünf Minuten auf erster und 15 Minuten auf zweiter Stufe kneten, bis sich der Teig von der Schüssel löst und eine glatte Oberfläche hat. Hat bei mir ohne Probleme geklappt.
Abdecken und zwei Stunden bei 24°C gehen lassen - nach einer Stunde einmal falten.

Dann den Teig auf ein Backbrett geben, in vier gleich große Stücke teilen und diese quer nebeneinander in eine Kastenform legen.
Abgedeckt nochmals 1,5 Stunden gehen lassen. Ofen auf 250°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Kastenform in den Ofen schieben, nach 15 Minuten die Hitze auf 200°C reduzieren und in weiteren 25 Minuten fertig backen. 

Toastbrot Zeiten

Montag, 28. Januar 2013

Toastbrot


Je mehr Brote klappen, desto mehr Spaß macht es, neue Sorten auszuprobieren. Dieses Mal wurde es aber keine Sauerteigbrot, sondern ein ganz einfaches Hefe-Toastbrot. Wir essen gerne Toastbrot zum Frühstück unter der Woche.

Zum morgendlichen Cappuccino gibt es meist zwei Scheiben Toast mit selbstgemachter Marmelade und ein Glas Orangensaft.

Das unten stehende Rezept habe ich im Blog von Ketex gefunden - er hat das Brot aber in einer richtigen Toast-Backform mit Deckel gebacken. Ich habe mir mit einer rechteckigen Brot-Kastenform ohne Deckel geholfen.

Sehr gut!


Toast ganz

Toastbrot
Kastenform (Grundfläche 26 cm * 13 cm)

Salz-/Hefe-Verfahren
  • 9 g Salz
  • 50 ml Wasser
  • 6 g Frischhefe
Die drei Zutaten gut verrühren und mindesten 30 Minuten, oder auch länger (kann bis zu 20 Stunden) stehen lassen.
  • Salz/Hefe-Gemisch
  • 500 g Weizenmehl 550
  • 10 g Zucker
  • 10 g Speisestärke
  • 30 g weiche Butter
  • 1 TL flüssiges Backmalz (bei mir Backmalz, pulvrig)
  • 250 g Milch
Alle Zutaten (außer der Butter) in der Küchenmaschine (KitchenAid Stufe 1) 12 Minuten kneten. Danach die weiche Butter zugeben und nochmals 6 Minuten (KitchenAid Stufe 1) kneten. Den Teig rundwirken und abgedeckt 2 – 3 Stunden gehen lassen, bis er doppelt aufgegangen ist.
Danach den Teig falten, wirken und in zwei gleiche Teile teilen. Die gebutterte Toastbrotform in der Mitte mit dem Blech abteilen und in jedes Fach ein Teil des Teiges einlegen und den Deckel schließen.

Jetzt wieder 2 Stunden gehen lassen und dann bei im vorgeheizten Ofen bei 190°C (Ober-/Unterhitze) 45 Minuten backen. Schwaden nicht vergessen.


Toast aufgeschnitten

Montag, 14. November 2011

Pita-Brot


So ein selbstgemachtes Pita-Brot zum Kalbs-Gyros aus der Pfanne mit Tsatziki ist etwas sehr feines, geht schnell und gelingt auch Brotback-Anfängern problemlos.

Gefunden bei Küchenlatein:

Pita nah

Pita-Brot
8 Stück
  • 300 g Weizenmehl Type 812
  • 200 g Weizenmehl Type 550
  • 1 gestrichener TL Trockenhefe
  • 1 gestrichener TL Zucker
  • 1 gestrichener TL Salz
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 325 ml warmes Wasser
Die Rührschüssel mit heißem Wasser ausspülen. Die Mehle, Hefe, Zucker und Salz in die Schüssel geben, Wasser und Öl hinzufügen und zu einem weichen, klebrigen Teig verarbeiten. Die Schüssel abdecken und 10 Minuten stehen lassen. Einen TL Öl in der Größe eines Eßtellers auf der Arbeitsfläche verteilen.
Den Teig darauf geben und 8 - 10 Sekunden verkneten. Den Teig mit der umgedrehten Rührschüssel abdecken und den Vorgang noch 2x im Abstand von 10 Minuten wiederholen. Dann folgt eine Teigruhe von 30 Minuten.

Den Ofen auf 250°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. In der Zwischenzeit den Teig auf einer bemehlten Arbeitsplatte in Stücke von etwa 100 g teilen. Jedes Teigstück zu einer Kugel formen und abgedeckt ca. 15 Minuten ruhen lassen. Jede Kugel zu einem etwa 5 mm dicken Fladen ausrollen und weitere 2 Minuten ruhen lassen.

Jeweils zwei Teigfladen auf einen mit Backpapier belegtes Backblech legen und in den Ofen einschießen. 3 - 5 Minuten backen bis der Fladen aufgegangen und leicht gebräunt ist.

Pita

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Haferflockenbrot - Hamelman


Und endlich mal wieder ein neues Brot - ich muß mich immer dazu zwingen, beim Brot etwas neues auszuprobieren. Denn die Geh- und Garzeiten muß ich dann neu planen, und das klappt wegen beruflicher Termine nicht immer. Da greift man dann lieber auf gewohntes zurück.

Aber an das Haferflockenbrot - gefunden bei Ulrike - habe ich mich gewagt. Aber ich habe das Rezept etwas abgewandelt und den Teig nach dem anfänglichen Kneten gleich in die Kastenform gefüllt. Das verändert die Krume - aber trotzdem TOP!
(Originalrezept bei Ulrike - hier meine Kurzform.)

Haferflockenbrot

Haferflockenbrot - Hamelman
  • 375 g Weizenmehl Type 812
  • 125 g Weizenvollkornmehl
  • 82,5 g Haferflocken, kernig
  • 312 g Wasser
  • 55 g Milch
  • 37,5 g Rapskernöl (bei mir: Sonnenblumenöl)
  • 37,5 g Honig (bei mir: Akazienhonig)
  • 11 g Salz
  • 2,4 g Trockenhefe entsprechend 8,5 g Frischhefe
Die Haferflocken in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben. Wasser zufügen und die Maschine kurz anstellen, um alle Haferflocken mit dem Wasser zu benetzen. Die Haferflocken ca. 15 bis 20 Minuten einweichen lassen. Übrige Zutaten zufügen und auf langsamer Stufe (KitchenAid Stufe 1) ca. 3 Minuten verkneten, damit sich alle Zuten verbunden haben. Dann auf schneller Stufe (KitchenAid Stufe 3) den Teig weitere 3 - 3, 5 Minuten verkneten um eine mittlere Glutenentwicklung zu erhalten.

Den Teig in eine Kastenform geben. Wer mag, kann die Teigoberfläche auch noch mit Haferflocken bestreuen. Die Form abdecken und den Teig ca. 2 Stunden gehen lassen.

Den Backofen rechtzeitig auf 240 °C vorheizen. Milch, Honig und Öl lassen das Brot leicht bräunen, deshalb die Temperatur nach 15 Minuten um 20 - 30 °C herrunterregeln. Die Backzeit beträgt etwa 35 bis 40 Minuten.

Donnerstag, 25. August 2011

Focaccia Pugliese mit Kartoffeln und Zucchini


Bei der jetzigen Wärme muß es in der Küche schnell gehen, aber zwischen den Biergarten-Besuchen und viel Salat muß doch auch etwas Handfestes auf den Tisch. 

 
Focaccia Form
 
Diese Focaccia geht schnell, schmeckt warm und kalt sehr gut und ein schöner Tomatensalat schmeckt großartig dazu. Ein Glas kühler Bacchus dazu und die Welt ist in Ordnung. (Rezept stammt aus der Zeitschrift essen & trinken März 2006.)
 
Focaccia Pugliese mit Kartoffeln und Zucchini
2 - 3 Portionen

  • 250 g große mehlig kochende Kartoffeln(ich habe kleine Sieglinde genommen, ging bestens)
  • 250 g Mehl (gesiebt)
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 5 EL Olivenöl
  • 1 Zucchini
  • 150 g Zwiebeln
  • Fleur de Sel, Piment d'Espelette, Pfeffer

120 g Kartoffeln waschen, auf einem Blech im vorgeheizten Backofen bei 160°C Ober-/Unterhitze auf der 2. Schiene von unten eine Stunde garen. Noch warm pellen und durch eine Presse drücken.
Mit Mehl, Hefe, 1 El Öl, Salz und 100 ml lauwarmem Wasser zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten, auf der bemehlten Arbeitsfläche 2-3 Minuten kneten. Zugedeckt 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. Ausrollen und in eine Auflaufform (25*20 cm) geben.
Weitere 30 Minuten gehen lassen.


Zucchini und restliche geschälte Kartoffeln in feine Scheiben hobeln. Zwiebeln in feine Streifen schneiden. Mit 3 EL Öl, Salz und Pfeffer würzen. Auf dem Teig verteilen und mit restlichem Öl beträufeln.

Im vorgeheizten Backofen auf der untersten Schiene bei 180°C 15 Minuten backen. Temperatur auf 240°C erhöhen. Auf der 2. Schiene von unten weitere 15 Minuten backen. Nach Wunsch mit Öl beträufeln und mit Fleur du Sel bestreuen, sofort servieren.


Focaccia Teller

Montag, 25. Juli 2011

Kartoffelbrot


Zur Bohnensuppe gab es letzte Woche Kartoffelbrot. Mein erstes, selbstgemachtes Kartoffelbrot. Gefunden habe ich das Rezept bei Katharina - es stammt aus Cynthia Barcomi’s Backbuch.

An das Rezept habe ich mich gehalten - nur daß meine Kartoffeln Pellkartoffeln waren, die schon einen Tag "herumstanden". Damit gings aber sehr gut.

Das Kartoffelbrot schmeckt lauwarm am besten und ist wunderbar fluffig. Nach einem halben Tag war es noch sehr gut - am nächsten fad, pappig. D.h. nicht lange hadern, frisch backen und gleich essen.

Kartoffelbrot  

Kartoffelbrot
2 Laibe
  • 750g geschälte Kartoffeln, mit 2 TL Salz weich kochen, gut abgetropft, gestampft und abgekühlt
  • 125 ml warmes Wasser
  • 1 Prise Zucker
  • 21g frische Hefe
  • 2 EL Olivenöl
  • 710g Mehl, Typ 405
  • 2 TL Salz
Die Hefe in das warme Wasser krümeln, eine Prise Zucker dazugeben und 5 Minuten warten, bis sich Bläschen bilden. Olivenöl zur Wasser-Hefe-Mischung geben und die abgekühlten Stampfkartoffeln hinein rühren.

Mehl und Salz dazugeben. Alles gut durchmischen. Dann zu einem Teig verarbeiten (2 Minuten auf niedriger Stufe, dann 10 Minuten auf mittlerer Stufe weiterkneten).
Anfangs kommt Ihnen der Teig vielleicht etwas trocken vor - je länger man knetet desto weicher wird er.

30 Minuten gehen lassen.

Die Arbeitsfläche leicht bemehlen. Den Teig in zwei Stücke teilen, eins beiseite legen. Das eine Stück Teig zur Kugel rollen, platt drücken und aufrollen. Auf ein Backblech legen, mit dem Saum nach unten. Mit dem anderen Stück ebenso verfahren.

Ofen auf 190°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Beide Brote 20 Minuten gehen lassen. Die Laibe umdrehen. Etwa 45 Minuten backen, bis die Kruste goldbraun ist.

Freitag, 19. November 2010

Speck-Semmeln


Ich mußte früher so gut wie nie auf den Brotzeit- und Semmelverkauf in der Schule ausweichen. Mama packte mir immer ein Pausenbrot, das schmeckte und auch nicht langweilig wurde. Aber manchmal - wenn ich große Lust darauf hatte - kaufte ich mir eine Specksemmel. Die waren duftig, leicht, würzig - ich habe sie geliebt. Nie mehr fand ich irgendwo eine Specksemmel, die roch und schmeckte wie damals. (Ich höre mich ja schon wie eine 90-jährige Oma an.)

Als ich die Specksemmeln aus der schweizerischen Zeitschrift Saisonküche (Ausgabe 08/2010) als Beilage zu der Zucchinisuppe gebacken habe, dachte ich gar nicht mehr an die damaligen Semmeln, aber als ich daran roch und hineinbiß ... wie damals ... genau wie damals.

Aber sie hielten nicht nur meinem verklärten, rückwärts gewandten Blick stand, sondern auch dem skeptischen Gaumen des Herrn der Cucina. Gibts wieder.

Im Originalrezept (ich habs wie immer verändert) wird ein Teil der Masse mit kleingehacktem Rosmain und ein Teil mit Oliven gemischt, so daß zum Schluß drei verschiedene Arten Semmeln herauskommen. Geht sicher, aber nicht für mich. ;-)

(Und da ich vergessen habe, ein detailliertes Foto zu machen und das gestrige mit der Zucchinisuppe auch nicht gerade herausragend ist, gibt es ausnahmsweise heute mal kein Foto.)


Speck-Semmeln
  • 100 g Speck (sehr dünn geschnitten, und dann nochmal in dünne Streifen)
  • 20 g Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 40 g Butter
  • 500 g Mehl (ich habe Manitoba genommen, 405er geht aber sicher auch)
  • 250 ml Milch
  • 1 Ei
  • 10 g Salz
Mehl in eine große Schüssel sieben. Milch lauwarm erhitzen, Milch, Zucker und die zerbröckelte Hefe verrühren, bis die Hefe aufgelöst ist. Salz und Ei zugeben und alles mischen.
Diese Flüssigkeit und die flüssige Butter zum Mehl geben und alles ca. 10 Minuten mit der Küchenmaschine verkneten.

Teig mit dem Speck mischen und Brötchen formen (bei mir 9 Stück). Abdecken und bei Zimmertemperatur aufgehen lassen, bis sie fast doppelt so groß sind.

Backofen auf 200°C vorheizen. Semmeln auf ein Blech legen, im Ofen auf mittlerer Schiene ca. 20 Minuten backen.

Freitag, 16. Oktober 2009

Focaccia con cipolle alla Genovese


Meine zweite Teilnahme am World Bread Day - aber nicht mit einem klassischen, deutschen Brot, sondern mit einer klassischen, italienischen Brot-Variante - der Focaccia. In manchen Gegenden Italiens wird sie auch Crescentina, Schiacciata oder Pizza genovese genannt.

Und wieder einmal habe ich ein Rezept aus Marcella Hazans Buch "Die klassische italienische Küche" ausprobiert. Das Rezept und die Garzeiten habe ich aus Zeitmangel etwas verändert. Das Ergebnis schmeckt wie in Italien - was will man mehr?

Diese Variante ist sehr fluffig, schmeckt frisch oder im Backofen für 15 Minuten bei 180°C (Ober-/Unterhitze) aufgetaut. Am nächsten Tag und nur aufgewärmt, fand ich sie nicht besonders toll.

Focaccia nah klein copyr

Focaccia con cipolle alla Genovese
Teig
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 1/2 l laufwarmes Wasser
  • 750 g Mehl (550er)
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Salz
Belag:
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 große rote Zwiebeln
  • 3 EL Olivenöl
  • etwas Meersalz
  • ein paar Oliven
Die Hefe mit 100 ml lauwarmen Wasser verrühren und 10 Minuten gehen lassen. Mit der Küchenmaschine alle Zutaten für den Teig erst auf Stufe 1 für 5 Minuten und auf Stufe 2 für weitere 5 Minuten kneten. Die Teigkugel mit einem Tuch abdecken und ca. 1 1/2 Stunden gehen lassen.

Danach auf einem mit Öl eingefetteten Backblech zu einer etwa 1/2 cm dicken Teigplatte auseinanderdrücken, bis das gesamte Blech bedeckt ist. Wieder abdecken und noch einmal 45 Minuten gehen lassen.

Backofen auf 230°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Das Olivenöl und die in Scheiben geschnittenen Zwiebeln in eine Pfanne geben und bei mittlerer Hitze braten, bis sie etwas weich sind, aber immer noch Biss haben.


Focaccia roh nah klein copyr


Die Teigplatte nach dem Gehen mit den Fingern eindrücken, so daß viele kleine Vertiefungen entstehen. Die Zwiebeln auf dem Teig verteilen. Olivenöl in einem feinen Strahl über die Focaccia gießen.


Focaccia fertig klein copyr


Ca. 25 Minuten backen. Kurz vor Ende der Backzeit die Oliven und etwas Meersalz über der Focaccia verteilen.

Montag, 29. Juni 2009

Fladenbrot


Sonntagabend ist manchmal das Brot knapp, wenn keine Zeit zum Backen war. So auch gestern und fast fehlte uns die Unterlage zu Mozzarella und Schinken. Aber nur fast, denn die Fladenbrote von Claudia, die sie letzte Woche veröffentlicht hat, haben auf der Nachkochliste vieles rechts überholt und wurden gestern abend gleich gebacken.

Bestens! Sie haben uns beiden sehr gut geschmeckt. Sehr schnell gemacht und mit überraschenden Effekten. Es ist lustig, die in der Pfanne sich verändernden Fladen zu beobachten. (Hat was "qualliges")

Wir haben sie zu Mozzarella gegessen, mit etwas gutem Olivenöl und einem ganz leicht geräuchertem Schinken. Ich kann mir sie sehr gut zu einer Suppe vorstellen, als "Knabbergang" für Gäste oder einfach nur zu einem gemischten Salat.

Gibts bei uns bestimmt jetzt öfter.

Fladen dick klein copyr

Fladenbrot
7 Stück - 2 Portionen
  • 250 g Mehl (405er)
  • 12 g frische Hefe
  • 1/2 TL Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 140 ml Wasser
  • bei mir zusätzlich 1 EL gehackte Petersilie
Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen und mit den anderen Zutaten verkneten (gute 8 Minuten auf Stufe 1 in der KitchenAid). Teig abdecken und ca. 1 Stunde gehen lassen.


Fladen roh klein copyr

Der Teig nochmals gut durchketen und in 7 Teile trennen. Daraus Fladen ausrollen.

Eine beschichtete Pfanne recht stark erhitzen, kein Öl verwenden. Die Fladen werden dann auf jeder Seite ca. 2 Minuten gebacken. Sie werfen dabei riesige Blasen und gehen etwas auf.

Fladen halbdick klein copyr


Die fertigen Brote wickelt man am besten in ein Tuch, damit sie weich bleiben.

Donnerstag, 4. Juni 2009

Pane semplice


Drei Sachen in der letzten Woche nachgekocht - das mag ich am Blogen! Man bekommt einfach neue Ideen. Eine davon: das Brot von Peppinella und Peppinello. Sehr einfach, sehr fein, das wird es bei uns öfters geben.
Ich war aber nicht so verwegen wie Jutta und Peppinella, mir das Brot an die Nase zu halten, ich habe mich auf den einfachen Klopftest verlassen - das klappte wie immer ganz prima.

Der Vollständigkeit halber das Rezept:

Peppinella- Brot klein copyr


Pane semplice
  • 750 g Weizenmehl Type 405
  • 1 Würfel Hefe
  • 400 ml lauwarmes Wasser
  • 15 g Salz (die Salzmenge würde ich geringfügig reduzieren)
  • 1 Schuss Olivenöl
Alle Zutaten in die KitchenAid geben und 10 Minuten kneten. Zunächst auf Stufe 1, wenn sich alle Zutaten zu einem festen, aber nicht zu festen Teig verbunden haben, auf Stufe 2. Die Wassermenge kann variiert werden.

Teig abdecken und an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat
(ca. 1 Stunde). Danach den Teig nochmals durchkneten, wieder gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
Einen runden Laib formen, auf ein Backblech legen, je nach Geschmack einschneiden. Abdecken und so lange gehen lassen, bis der Backofen, den man jetzt anschaltet, auf 180 °C vorgeheizt ist.

Peppinella Brot innen klein copyr

Ist der Ofen vorgeheizt, mit Dampf backen. Dazu Wasser in den Ofen schütten bzw. die Wände des Backofens mit Wasser besprühen. Circa 40-45 Minuten backen.

Montag, 23. Februar 2009

Pane girasole

Wieder einmal habe ich bei Dolci e non solo von Francesca gestöbert und bin auf das Pane girasole (Sonnenblumenbrot) gestoßen. Mit dem deutschen Sonnenblumenbrot - ob mit Sonnenblumenkernen oder in der -form - hat das nichts zu tun, es gleicht einer Partysonne. Der Teig ist ein eher salziges Brioche, das sich durch das Bestreichen der einzelnen Lagen mit Butter und das Aufwickeln "schön zerzupfen" läßt.

Ich würde es frisch als Brot zu einem schönen Menu servieren - statt dem klassischen Baguette.
Beim nächsten Mal werde ich aber - als zweiten Versuch - das Salz reduzieren, etwas Zucker hinzufügen und mit Eigelb bestreichen. Ich könnte mir vorstellen, daß das ein tolle Form für ein süßes Brioche ist.


Pane girasole
(26 cm Springform)

  • 500 g Manitoba Mehl
  • 200 g Vollmilch
  • 2 Eier
  • 1 EL weiche Butter
  • 1 TL Zucker
  • 1 Würfel Hefe
  • 2 TL Salz
  • 2 EL zerlassene Butter
  • 1 Eiweiß
Die Milch leicht erwärmen und die Hefe darin auflösen.
Zucker, Mehl, Milch mit Hefe, Salz, 1 EL Butter, 2 Eier mischen und mit der Küchenmaschine bei geringer Geschwindigkeit in 10 Minuten zu einem glatten Teig verarbeiten.

1,5 Stunden an einem warmen Platz gehen lassen. Dann d
en Teig in 16 gleich große Stücke teilen.

Diese wiederum ausrollen und dünn mit der zerlassenen Butter bestreichen. Jeweils 4 Teigplatten übereinander legen, locker zusammenrollen und schräg in vier Teile schneiden.



In die mit Backpapier ausgelegte Springform stellen und nochmals an einem warmen Platz eine halbe Stunde gehen lassen.

Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Mit dem Eiweiß bestreichen und 15 Minuten backen. Nach dieser Zeit die Temperatur auf 160 Grad senken und weitere 20 Minuten backen.


Dienstag, 10. Februar 2009

Bauernbrot


Franz von einfach köstlich hat Ende 2006 ein Bauernbrot gebacken, das mir beim Stöbern auf seinem Blog gleich gut gefallen hat. Es hat ganz viele Einträge auf meiner Nachkochliste rechts überholt und wurde gleich am Sonntag gebacken.
Die Beschreibung war nicht übertrieben und ein ausgezeichnetes Roggen-Mischbrot mit einer tollen Kruste nach einem Rezept von Eckart Witzigmann ist herausgekommen. Das bisher beste Roggen-Mischbrot, das ich gebacken habe. Das gibt es sicher sehr, sehr oft.

Der Vollständigkeit halber das Rezept:

Bauernbrot

  • 25 g Hefe
  • 10 g Zucker
  • 500 g Weizenmehl Typ 550
  • 250 g Roggenmehl Typ 1150
  • 500 ml Wasser
  • 15 g Honig
  • 1 TL Backmalz (habe ich weggelassen)
  • 10 ml weiche Butter
  • 20 g Salz

Hefe mit dem Zucker in etwas Wasser auflösen. Die Hälfte des Weizen- und Roggenmehls mit 1/2 L Wasser verrühren. Beide Mischungen 30 min.
ruhen lassen. Dann alle Zutaten und den Hefebrei in die Rührschüssel geben und den Teig auf kleiner Stufe 5 Minuten in der Maschine kneten, bis er zusammenhält. Jetzt den Teig auf mittlerer Stufe nochmals 5 Minuten kneten, er muss homogen werden und sich von der Schüssel lösen evtl. mit der Zugabe von etwas Mehl oder Wasser ausgleichen.

Einen Laib formen, mit einer Klinge mehrmals einschneiden, mit Mehl abstäuben und mit einem Tuch bedeckt auf dem Backblech an einem warmen Platz aufgehen lassen (ca. 1 Stunde).
Den Backofen vorheizen. Das Brot bei 200 Grad C Umluft im unteren Drittel das Backofens etwa 50 - 60 Minuten lang backen. Nach 30 Minuten Backzeit gegebenenfalls das Brot drehen. Nach dem Ende der Backzeit sollten das Brot hohl klingen, wenn man mit dem Finger auf den Boden klopft. Herausnehmen und auf einem Gitter mindestens 30 Minuten abkühlen lassen.

Donnerstag, 5. Februar 2009

Tomatenbrot mit Olivenöl

Vor einem Jahr gab es von Mama und Papa der Cucina eine knallrote KitchenAid.

Der Herr der Cucina wollte lange DIE Notwendigkeit nicht einsehen und ich war schon so weit, mir selbst eine zu kaufen - da haben sich meine Eltern zu diesem Weihnachtsgeschenk hinreißen lassen (wobei auch der Papa noch ein paar Erklärungen verlangte, sich dann aber voll Elan zum Verhandeln und Einkaufen in die Stadt aufmachte) ... aber jetzt sind beide Männer überzeugt (vielleicht auch nur, weil die daraus resultierenden Endprodukte stimmen?).
Auch Peppinellas Mann war auch lange Zeit auf diesem Ohr taub ... Männer! Hört auf Eure Frauen!!!

Mit der Maschine gab es ein Kochbuch "Die Welt der Rezepte von KitchenAid", aus dem ich noch nie etwas gemacht habe. Daraus stammt nun mein Beitrag zum "Dein Kochbuch, das unbekannte Wesen"-Blog-Event von FoodFreak für Februar 2009: Tomatenbrot mit Olivenöl

Das Brot ist eher ein herzhafter, weicher Hefeteig mit einer Ähnlichkeit zum Focaccia. Es schmeckt am besten frisch und lauwarm, z.B. zu einem Ziegenfrischkäse und Salat. Die zwei frischen Knoblauchzehen, die verarbeitet werden, kommen sehr stark zu Geltung - also ggf. etwas weniger verwenden. Außerdem könnte ich mir gut vorstellen, statt der Kirschtomaten Fleischtomatenscheiben auf der unteren Teigplatte auszulegen, dann wäre die Verteilung nach dem Backen regelmäßiger.


Tomatenbrot mit Olivenöl
(26 cm Springform)

  • 500 g Weizenmehl
  • 1 EL Salz
  • 1 Tütchen Trockenhefe (oder 20 g Frischhefe)
  • 100 ml Olivenöl
  • 300 ml lauwarmes Wasser
  • 12 Kirschtomaten, geviertelt
  • 2 Knoblauchzehen, in feine Scheiben geschnitten
  • Olivenöl zum Beträufeln
  • Meersalz zum Bestreuen

Mehl, Salz und Trockenhefe mit dem Knethaken auf Stufe 2 vermischen, dann das Olivenöl und den größten Teil des Wassers zufügen. Verrühren und gründlich durchkneten. So viel Wasser zufügen, daß ein weicher, aber formbarer Teig entsteht. 5 Minuten durchkneten.

Teig abdecken und an einem warmen Platz 2 Stunden gehen lassen.

Den Teig noch einmal kurz durchkneten, auf eine leicht mit Mehl bestäubte Arbeitsfläche geben.

Die Backform großzügig einölen oder mit Backalufolie auslegen. Den Teig halbieren und auf Springform-Größe ausrollen und hineinlegen. Gut festdrücken. Die geviertelten Tomaten und den Knoblauch gleichmäßig verteilen, salzen, pfeffern. Die zweite Teighälfte auch ausrollen und über die Tomaten legen. Mit Frischhaltefolie abdecken und nochmals 20 Minuten gehen lassen.


Den Backofen auf 220 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Den Teig mit den Fingerspitzen andrücken, damit sich die beiden Schichten verbinden.
Mit etwas Olivenöl beträufeln und mit grobem Meersalz bestreuen. 25 Minuten goldbraun backen. Etwas abkühlen lassen.

Samstag, 20. Dezember 2008

Krustenbrot aus dem Topf

Das November '08-Heft von essen&trinken liegt seit Erscheinung in meiner Küche - mit einem Einmerker bei "Der Kracher aus New York - Krustenbrot aus dem Topf". Ein Brot, das so gut wie nicht geknetet und dann auch noch im Topf gebacken wird, kurzum: Ich war skeptisch. (Vielleicht habe ich aber auch nur gehofft, daß einer von Euch anderen Kochbloggern das Rezept vor mir ausprobiert und mir "Leid erspart".)

Aber nix da, kein Leid - ein SUPER TOLLES BROT! Seht selbst. Ich habe mich wirklich genau an das Rezept gehalten (nur das Dinkelmehl Type 630 habe ich durch Weizen Type 550 ersetzt). Der Teig war relativ flüssig, das im Rezept angegebene Einschneiden der Teigoberfläche vor dem Backen klappte gar nicht.

Also - probiert es aus!


Krustenbrot aus dem Topf

  • 425 g Weizenmehl Type 550 (im Original Dinkel Type 630)
  • 1/4 TL Trockenhefe
  • 1 1/2 TL Salz
  • 200 ml lauwarmes Wasser
  • 100 ml helles Bier - zimmerwarm (bei uns ein Tegernseer Spezial)
  • 1 EL Weißweinessig

Mehl, Hefe und Salz in einer Schüssel mischen. Wasser, Bier und Essig zugeben und mit einem Rührlöffel (ich hab eine Minute die KitchenAid auf kleinster Stufe verwendet) schnell glatt rühren - der Teig ist recht flüssig. Schüssel abdecken und rund 18 Stunden gehen lassen.

Den weichen Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche von einer Seite zur anderen und von oben nach unten klappen: Den Vorgang ca. 10 - 15 mal wiederholen.

Einen Bogen Backpapier in eine runde Form (z.B. Springform oder rundes Gärkörbchen) legen und Teig hineingeben. Eine Klarsichtfolie auf einer Seite mit Öl bestreichen und den Teig mit der geölten Folienseite nach unten abdecken. Teig bei Zimmertemperatur zwei Stunden gehen lassen.

Einen gusseisernen Bräter mit Deckel (Durchmesser 24 cm) auf einen Rost auf die unterste Schiene in den Ofen stellen. Ofen auf 250 Grad (keine Umluft!) vorheizen. Folie vom Teig nehmen. Teig mit dem Papier in den heißen Bräter setzen.

Teig im Bräter zugedeckt 30 Minuten backen.


Den Deckel vom Bräter nehmen und das Brot bei 220 Grad 15 Minuten weiterbacken. Brot auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Sonntag, 23. November 2008

Spighe

Bei der Durchsicht der Beiträge zum World Bread Day '08 haben mich die Spighe aus dem Blog Midnight breakfast von Sheryl angelacht, denn ich habe noch italienischen Hartweizengrieß im Vorratsschrank.

In der Hektik - Lasagne und Quarkstollen waren fast gleichzeitig in der Mache - habe ich das Einschneiden vor dem Backen vergessen. Sie wären sonst sicher schöner, aber besser geschmeckt hätten sie sicher nicht.
Die Spighe sind sehr gut, und durch die Tatsache, daß nur Grieß verwendet wird, etwas herzhafter als "normale" weiße Brote/Semmeln. Wird bestimmt wieder gemacht, z.B. zu einem Eintopf, wenn es keine andere Beilage gibt, oder zu einer Käseplatte.


Spighe
5 Stück

  • 400 g Hartweizengrieß
  • 250 ml Wasser
  • 10 g Hefe
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Salz

Alle Zutaten in eine Schüssel geben, auf Stufe 1 (KitchenAid) fünf Minuten und danach auf Stufe 2 zehn Minuten kneten. Abgedeckt ruhen lassen, bis sich die Teigmenge verdoppelt hat.

Dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu fünf kleinen, ovalen Brötchen formen und nochmals 30 - 40 Minuten gehen lassen.
Backofen auf 200 Grad (Ober/Unterhitze) vorheizen. Brötchen mehrfach einschneiden. Blech auf der zweiten Schiene ca. 30 - 35 Minuten backen.

Dienstag, 11. November 2008

Dicke Grissini


Bei Peppinella habe ich am Freitagnacht über selbstgemachte dünne Grissinis gelesen.

Und das erinnerte mich wieder daran, daß ich einmal "dicke" Grissinis backen wollte, die wir u.a. immer wieder im Piemont gegessen haben. Also Peppinellas Rezept hergenommen - und sie sind so geworden, wie ich sie in Erinnerung habe: Außen knusprig, innen weich.

Dicke Grissini

ca. 20 Stück

  • 350 g Weizenmehl (Typ 55o)
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 2 EL Olivenöl
  • 200 ml lauwarmes Wasser

Hefe in lauwarmen Wasser auflösen, dann mit den restlichen Zutaten zu einem glatten Hefeteig verarbeiten und ca. 4 Stunden gehen lassen.

Backofen auf 230 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Dann den Teig noch einmal kneten und etwa 20 dicke Grissinis formen. Diese auf zwei Backbleche verteilen und 15 Minuten gehen lassen. Im Ofen ca. 20 Minuten backen.